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Gedanken zwischen Himmel und Erde


Juni: Archiv-Übersicht der Einträge


Mittwoch, 29. Juni

Sommerüberraschung




Unsere Schmetterlingssträucher blühen. Bei meinem Rundgang durch den Garten habe ich das erste Pfauenauge mit aufgeklappten Flügeln drauf entdeckt, wie es lange und ausführlich Nektar geschlürft hat. Habe mich sehr über diesen Gast gefreut!

Die zweite Überraschung war ein Rosenkäfer, der schillernd und hellgrün in einer unserer Rosen saß.
Ich mag diese Käfer ganz besonders! Außerdem sah ich in unserem Garten zwei Trauerrosenkäfer schwarz und weiß getupft, wie sie für Nachwuchs sorgten. Wie schön, immer ein paar Gäste zu entdecken! :-)

Unter "mehr dazu" seht Ihr hübsche Fotos.
Dietlinde am 29.06.11|11:34 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Sonntag, 19. Juni

Sommerglück





Sanft hinverschmelzendes Largo

Mein... Glück? ...Mein
Glück?

Mein Glück
ist ein spielendes Blatt im Sommerwind,
der
leichte,
flüchtige, zierliche
Schatten,
mit
dem mich, zwitschernd, die Schwalbe streift,
das
letzte, fernhochschwebend stille,
reglos
schimmernde,
flimmernde, glimmernde
Purpurwölkchen,
das
nach einem leuchtend langen, schönen, golden klaren Sonnentag,
in
einem zarten,
lichten,
himmlisch überirdischen Blaßgrün,
schwindend, scheidend,
selig
versinkt!


Arno Holz
(1863-1929)

In unserem Garten blühen die weißen Lilien. Es ist immer eine beglückende Zeit diese herrlich weißen Blüten zu bewundern und ihren Duft einzuatmen, der sich in unserem ganzen Garten verteilt.
Auch das ist für mich Sommerglück.

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Dietlinde am 19.06.11|02:31 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Montag, 13. Juni

Beglückender Morgen



Ich genieße den Sommermorgen


Noch hängt die Kühle der Nacht in Gräsern und Kräutern. Auch unser Rasen ist von Tau benetzt. Ein wundervoller Duft hängt in der Luft. Das Geißblatt blüht auf unserer Terrasse. Wie ich diesen Duft liebe! In jedem Jahr freue ich mich darauf die zarten Blüten zu bewundern und von ihrem Duft umgeben auf unserer Terrasse zu sitzen und das Frühstück zu genießen. Jetzt am frühen Morgen ist ihr Duft am intensievsten, und so eingehüllt in diese wundervolle Luft träume ich ein wenig und lausche der Stille, die mich umgibt.

Ich werde sensibilisiert für die leisen Töne, für das Wesentliche. Die Stille hören, heisst mit dem Herzen hören. Ich vernehmen die Worte, die Geräusche, die Töne, die Laute, die Stimmen der Natur nicht nur mit dem Ohr. Sie fallen in mein Herz, und ich bewege sie in der Stille.

Was für ein beglückender Morgen!

Dietlinde Heider

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Dietlinde am 13.06.11|02:44 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Montag, 6. Juni

Unendlich zart und kostbar




Rosenblüten Akrostichon

R osenduftig
O rdnet ihr eure
S chönen Blütenblätter
E ins ums andere
N ahtlos zu einem
B lütenkranz
L ichtdurchflutet
U nendlich zart und kostbar
E rscheint der Rosen Antlitz
T ausendfach erzählt dieses Wunder vom
E rblühen und Vergehen
N atur im Rhythmus der Jahreszeiten

Dietlinde Heider

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Dietlinde am 06.06.11|06:27 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 4. Juni

Stille


"Stille, die ich genieße"

Wenn man das Wort "Stille" hört, könnte man leicht an Langweile denken, an eine Zeit, in der sich nichts ereignet, an vertane Zeit. Dem ist nicht so. In der Stille ist Begegnung in vielfältiger Art möglich. Sie beinhaltet nicht Alleinsein mit sich selbst. Mannigfaltig sind die Begegnungen in der Stille.

Das Ohr wird angesprochen. Wir lernen wieder genau hinzuhören, nicht nur vordergründig etwas aufzuschnappen, aus dem Zusammenhang gerissen, das wir ganz schnell wieder vergessen. Das Trommelfeuer der Worte, das uns abgestumpft hat, wird unterbrochen. Wir werden sensibilisiert für die leisen Töne, für das Wesentliche. Die Stille hören, heisst mit dem Herzen hören. Wir vernehmen die Worte, die Geräusche, die Töne, die Laute, die Stimmen der Natur nicht nur mit dem Ohr. Sie fallen in unser Herz und wir bewegen sie in der Stille.

Die Ruhe über dem Distelfeld hatte mich so beglückt, dass ich Euch dazu einladen möchte, auch ein Erlebnis der Stille in der Natur zu erleben, zu genießen.

Unter "mehr dazu" seht Ihr ein hübsches Foto.


Zwei, die sich ein recht stacheliges Vergnügen gönnen im Distelfeld.

Prickly pleasure

Distel mit Marienkäferpärchen
(c) Dietlinde Heider
Dietlinde am 04.06.11|10:06 AM GMT+1 [Eintrag]


Mittwoch, 1. Juni

Waldspaziergang



Und es gibt sie doch

"Es gibt keine Wunder mehr". - Gibt es sie wirklich nicht mehr? Seit wann?

Heute nachmittag gab es sie noch, als ich in den Wald ging und vor dem tosenden Wind geschützt, in einen hellen, wundersamen Sonnenschein trat. Wer kann einen Tannenzapfen betrachten oder das Harz, das aus der Rinde tropft, oder ein Blatt, dieses in sich vollkommene Stück der Pflanzenwelt, wie es von seinem Ast fällt, als ob es sagen wollte: Das Jahr ist um"!

Wer kann in dem stillen bewaldeten Tal das fröhliche Zirpen der Zikaden hören oder über einen hohen Felsgrat gehen, der wie ein natürlicher Damm das Moor überquert; wer kann den ziehenden Wolken nachsehen oder zu seinen Füßen ein Moos oder einen Stein anschauen und behaupten, es gäbe keine Wunder mehr?

Ralph Waldo Emerson


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Dietlinde am 01.06.11|06:27 PM GMT+1 [mehr dazu ...]





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