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Gedanken zwischen Himmel und Erde


Juni: Archiv-Übersicht der Einträge


Donnerstag, 30. Juni

Heute müßt Ihr alle tapfer sein!



Die weisse Krabbenspinne, auch "Veränderliche Krabbenspinne" (Misumena vatia) genannt aus
der Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae),
habe ich gestern auf "Echten Baldrianblüten entdeckt.
Ihr Opfer ist eine Biene.

Es ist ein weibliche Krabbenspinne. Das verrät ihre Grösse. Das Weibchen der v. Krabbenspinne hat eine Körperlänge bis zu 11 mm, während das Männchen nur 3 - 5 mm groß ist.

Bemerkenswert ist die Tarnung der Krabbenspinne, denn man bemerkt sie fast nicht auf den hellen Blüten des "Echten Baldrians". Er duftet sehr stark und ich war ganz eingehüllt von diesem Aroma.

Die veränderliche Krabbenspinne ist von ihrem Körperbau her die auffälligste Spinne. Weil sie den Krabben ähnelt, erhielt sie diesen Namen. Sie sind in der Lage in alle Richtungen, krabbenartig zu laufen.

Im warmen und sonnigen Mittel- und Südeuropa und in Teilen Nordamerikas ist sie anzutreffen. Sie bevorzugt trockene Orte, wie Trockenwiesen und Waldränder.

Wie ihr Name schon sagt "Veränderliche Krabbenspinne", kann sie sich besonders gut ihrer Umgebung anpassen. Während weniger Stunden kann sie vollkommen ihre Farbe wechseln und erhält dadurch eine ideale Tarnung. Grün, gelb oder weiß sind ihre Tarnfarben. Über den Gesichtssinn kann sie sich orientieren, welche Farbe sie annehmen muss.

Durch Mimikry sind sie selbst geschützt vor Feinden, den Vögeln.

Die v. Krabbenspinne fängt ihre Beute ohne Netz, indem sie den honigsuchenden Insekten gut getarnt auf einer Blüte auflauert. Beim Überfall wird das Insekt blitzartig mit einem Giftbiss in den Nacken gelähmt. Die langen Vorderbeine der v. Krabbenspinne ermöglichen es ihr, das Opfer so weit von sich wegzuhalten, dass sie selbst nicht gestochen wird vom Opfer. Dann saugt sie das Insekt aus. Auch Hornissen und große Falter dienen ihr als Nahrung. (Es liest sich ziemlich schaurig, trotzdem finde ich es sehr interessant.)

Im Frühsommer ist Paarungszeit der v. Krabbenspinnen. Ihre Eier verstecken sie in einem kleinen Kokon verschlossen auf Blüten, die das Weibchen bewacht. Die v. Krabbenspinnen schlüpfen im Hochsommer aus ihren Kokons und die Eltern sterben zu dieser Zeit. In Ritzen und am Boden überwintern die Jungspinnen.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.









Dietlinde am 30.06.05|10:44 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 25. Juni

*Fairy-Rose*



Einen zaubehaften Sonntag wünsche ich Euch und dass Ihr die Sommerfreuden genießen möget!


Haiku

Das Rosenlicht schwingt
zauberhaft durchs Blütenkleid
transparent und fein...

Dietlinde Heider

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.

Die Kommentarfunktion geht nun hervorragend.
Bittte einmal ausprobieren! :-)
Dietlinde am 25.06.05|10:27 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Dienstag, 14. Juni

Swingtime



Heute präsentiere ich Euch eine unserer Fuchsien, die auf unserer Terrasse in Blumenampeln hängen.

Sie blühen im Moment so zauberhaft und der Wind bewegt ihre Röckchen, dass der Name Swingtime nicht besser gewählt sein könnte.

Ich genieße diese zauberhaften Blüten in jedem Jahr ganz besonders.


Haiku

Fuchsien im Garten -
wippende Ballettröckchen -
sie tanzen im Wind.

Dietlinde Heider


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Dietlinde am 14.06.05|11:21 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 8. Juni

Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus)



Familie der Bläulinge (Lycaenidae)

Welch eine Freude für mich. Gestern habe ich meinen ersten Hauhechelbläulings-Schmetterling entdeckt und fotografiert. Bei erheblichen Sturmböen und anschließendem Gewitterregen, ist es mir trotzdem geglückt, ihn zu portraitieren. :-)

Er saß fast zu übersehen, auf Distelblütenknospen, die vom Wind arg gebeutelt wurden.

Mein Foto zeigt ein Weibchen, das die Flügelinnenflächen braungefärbt hat mit orangenen Randflecken verziert.
Beim Abflug des Schmetterlings, der ganz plötzlich geschah, hat sie die Flügel einmal aufgeklappt und verschwunden war sie, vom Wind davongetragen.


"Nächtlicher Tanz"

Am Waldrand einer Lichtung lag eine wundervolle Blumenwiese, die mit schönsten Wiesenblumen, die man sich wünschen konnte, bewachsen war. Es blühten Margeriten, Glockenblumen, Kuckuckslichtnelken, Wiesenknopf, Skabiose und Mohn. Er, leuchtend rot, setzte Akzente und kräftige Farbtupfer zwischen die Blumengesellschaft. Wenn die Sonne schien, bot sich ein herrlicher Anblick. Die Bienen und Hummeln besuchten die Blüten und fanden dort den besten Nektar weit und breit.

Doch eines nachts ereignete sich ein wundervolles Schauspiel, eben auf dieser Wiese. Die Blüten hatten sich geschlossen und Stille war eingekehrt. Da, als der Mond mit seinem Licht das Gräsermeer erhellte, war den Wiesenblumen, als hörten sie eine zarte Melodie, die sie noch nie vernommen hatten. Vorsichtig öffneten sie ihre Blütenblättchen und Kelche und sahen unzählige regenbogenfarbige Schmetterlinge, die im Mondlicht tanzten und eine wundervolle Melodie dazu hervorbrachten. Wie versunken in ihr Spiel und ihren Tanz gaukelten sie im Mondlicht und versetzten die Wiesenblumen in Erstaunen und Bewunderung.

Wieder geschah etwas Merkwürdiges. Der Schmetterlingsgesang verstummte und die Falter bildeten in ihrem Tanz einen Regenbogen, der eine Brücke bildete, von der Erde bis zum Himmel, ein Farbenspiel, das fantastischer und fantasievoller nicht hätte sein können. Himmel und Erde verbunden durch zarte Schmetterlingsflügel in einer Brücke.

Der Mond wanderte langsam weiter. Sein Licht verlosch und wie auf einen Wink, löste sich der Schmetterlings-Regenbogen im Dunkeln auf und verschwand lautlos. Die Blumen flüsterten noch ein wenig untereinander und fragten sich, ob sie geträumt hätten, ob es Wirklichkeit war, was sie gerade erlebt hatten. Ob sich dieses Schauspiel wohl in der nächsten Mondnacht wiederholen würde?

Dietlinde Heider

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Dietlinde am 08.06.05|06:29 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 4. Juni

Kleine Erfrischung...



tut gut bei der Mittagshitze!

Ein kühles Bad nahm der Amselmann
und genoss es sichtlich, ordentlich zu spritzen, sich aufzuplustern, unterzutauchen und dann erfrischt davonzufliegen.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.
Dietlinde am 04.06.05|02:37 PM GMT+1 [mehr dazu ...]





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