Startseite ] Haiku Welt ] Lyrischer Garten ] Foto-Galerie ] Fantasien ] Netsuke ] Seiden-Bilder ] Aquarelle ] Computer-Kunst ] Puzzle ] Präsentationen ] [ Tagebuch ] Lyrik-Forum ] Gästebuch ] Auszeichnungen ] Links ] Persönliches ]

Gedanken zwischen Himmel und Erde


Juni: Archiv-Übersicht der Einträge


Montag, 28. Juni

Lindenduft, Hummeln, Bienen und Schwebfliegen




Hier geht die Geschichte vom Eichhörnchen weiter, die mir die Frau, der ich beim Fotografieren begegnete, erzählte:
Von dem Walnußbaum, der im Nachbargarten steht, hatte sie eine Tüte mit Nüssen von der Nachbarin bekommen. Auf einem Backbleche wollte sie die Nüsse in der Sonne auf der Terrasse trocknen lassen, damit die Nüsse nachher nicht schimmeln sollten. Sie hatte das Blech mit den Nüssen kaum hinausgestellt, als sie durchs Wohnzimmerfenster das Eichhörnchen mitten in den Nüssen sitzen sah. Es nahm die Walnüsse zwischen die Pfötchen, beschnupperte sie, warf zwei in den Garten, öffnete zwei, drei Stück, die es dann knackete und fraß, und zwischendurch warf es immer wieder einige in den Garten. Nachdem dieses Nußspiel 10 Minuten gedauert hatte, war es wohl satt und hüpfte davon.

Die Frau erzählte weiter, sie habe die weggeworfenen Nüsse aufgehoben und mit dem Nußknacker geöffnet und siehe da, sie waren alle taub. Eichhörnchen als Spezialist bei ungeöffneten Walnüssen zu erkennen, welche Nüsse voll Kerne waren und welche taub waren. Ich finde, das ist so eine nette und interessante Geschichte, dass ich sie gleich einmal festgehalten habe und sie Euch nun erzählt habe, in der Hoffnung, dass sie Euch auch so gut gefällt wie mir.

Ich setzte meinen Weg weiter fort, und entdeckte eine ganz große alte Linde, die in der Nähe eines Sportplatzes stand. Sie blühte gerade und auf halbem Wege zu ihr, zog ich schon den herrlichen Duft ein in meine Lungen, den ihre Blüten verstömten. Die Sonne schien und so viele Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an einer Stelle, habe ich noch nie beobachtet.

Ich schloß die Augen und ließ mich einhüllen vom Hummelgesumm, vom Duft, von der Wärme, den Sonnenstrahlen und erlebte intensive Augenblicke, wunderbar mit der Natur verbunden. Natürlich nutzte ich auch meine Chance, ein paar schöne Fotos zu machen und hier präsentiere ich eins von diesem Ausflug.

Dietlinde Heider

Eine schöne Ergänzung zum Thema mit einem Foto unter "mehr dazu" für Euch!


Dietlinde am 28.06.04|03:58 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 26. Juni

Foto-Erlebnistrip



Diggi umgehängt, Ersatz-Akku eingesteckt und los gehts zum Foto-Erlebnistrip. Ich bin kaum um die Ecke gebogen, da erblicke ich in einem Vorgarten eine herrlich blühende Lilie mit einer Schwebfliege darin. Ich mache die Diggi schußbereit und über die Mauer des Gartens fotografiere ich diese wunderschöne Blüte mit Besucherin. Das Foto könnt ihr sehen unter "mehr dazu".
Die Haustür öffnet sich und die Besitzerin des Gartens kommt zu mir, sie sei auf dem Wege zum Einkaufen, sagt sie mir. Wir kommen schnell in ein Gespräch, und ich zeige ihr auf dem display meiner Kamera das "Schwebfliegen-Foto, das ihr gefiel. Dann unterhielten wir uns sehr angeregt über Pinselkäfer, die sie kannte und unvermittelt sagte sie, sie müsse mir eine Geschichte von einem Eichhörnchen erzählen, und ich solle es unbedingt fotografieren, wenn es mir begegnet. Also jetzt die Geschichte vom Eichhörnchen: Es wohnt im Nachbargarten und besucht dort einen Walnußbaum, dann flitzt es durch ihren Garten über die Garage, dann auf den Gehsteig. An der Bordsteinkante hält es jäh an, guckt rechts und links und saust weiter über die Straße. Ich kann mir gut vorstellen, dass das putzig zu beobachten ist. Nun geht die Geschichte noch weiter. Wenn das Eichhörnchen aber von der anderen Straßenseite kommt, dann schaut es nicht nach rechts und links, sondern rast im Eiltempo über die Straße. Es ist schon ein recht merkwürdiges Verhalten und man kennt die Gründe dafür nicht. Bis jetzt ist es immer gut gegangen, da die Straße kaum befahren ist. Hoffen wir, dass die Menschen weiter Rücksicht nehmen auf das Eichhörnchen beim Autofahren.
Sie habe noch eine nette Geschichte vom Eichhörnchen, sagte die Frau und ich hörte gespannt weiter zu.
Diese Geschichte erzähle ich Euch beim nächsten Eintrag in mein Tagebuch. Sie ist sehr interessant.

Dietlinde Heider

Eine schöne Ergänzung zum Thema mit einem Foto unter "mehr dazu" für Euch!
Dietlinde am 26.06.04|02:30 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 23. Juni

Rosenduftstoffe



Die Rosen haben seit alters her große Bedeutung als Rosenwasser, Rosenöle und Aromastoffe. Durch Destillation wurde aus den Blütenblättern der Rose Rosenwasser hergestellt. Dieses Verfahren stammt aus dem Altertum des Orients. Die Methode der Rosenölgewinnung mit Fetten und Lösungsmitteln kommt auch aus dem Orient, speziell aus Persien. Die Rosenölindustrie breitete sich im 19. Jahrhundert von dort in den Westen aus, vor allem nach Bulgarien, wo sie bedeutend wurde.

Man benötigte 3 - 4 Tonnen Rosenblütenblätter um 1000g Rosenöl zu gewinnen, dementsprechend ist der Preis außerordentlich hoch. Auch als Arznei kommen die Rosenblütenblätter zum Einsatz. Neben ätherischen Ölen enthalten sie auch Gerbstoffe und wirken zusammenziehend und entzündungshemmend. Aus den Blütenblättern der Essigrose stellt man Rosenhonig her und verwendet ihn zur Behandlung von Halskrankheiten.

Nicht nur wegen ihrer Anmut und Schönheit ist sie so beliebt, unsere wundervolle Gartenrose, auch wegen ihrer kosmetischen Heilwirkung schätze ich sie sehr.

Dietlinde Heider
Dietlinde am 23.06.04|03:33 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Montag, 21. Juni

Unsere Gartenrose - Teil 2



Unsere Gartenrose Teil 2

Für die Griechen waren Rosen Symbole der Liebe, Anmut und Lebensfreude, nachdem sie von Persien in dieses Land Einzug gehalten hatten. Der Göttin Aphrodite war sie geweiht, der Schaumgeborenen und Dionysos. Rosen sind Blumen des Eros, der Grazie und der Musen. Zu Festen bekränzte man sich mit Rosen, schmückte Tempel mit ihnen und Götterbilder. Andererseits ist sie ein Symbol der Vergänglichkeit. Man ehrte die Toten indem man Rosenschmuck auf die Gräber legte, sie damit bestreute oder sie damit bepflanzte. Die Römer übernahmen später diese Sitte. Für sie waren Zypressen und Rosen die Sinnbilder für Anfang und Ende des Lebens.

Durch das Christentum gelangte die Rose zu einer besonderen Bedeutung. Sie wurde das Sinnbild Mariens der "Rose ohne Dornen" und verkörperte ihre Anmut. Zahlreiche alte Meister stellten Maria mit Rosen dar. Nach einer Erscheinung Marias mit einem Rosenkranz wurde vom hl. Dominikus im Jahre 1212 das Beten des Rosenkranzes eingeführt. Ursprünglich bestand er aus Samen verschiedener Pflanzen. Bis ins 11. Jahrhundert zurück geht der Brauch der Päpste die "goldene Rose" als besondere Auszeichnung an verdiente Personen zu verleihen. In einer kleinen Rose aus Gold befand sich ein winziges Gefäß mit Rosenöl.

Das Geheimnis der Verschwiegenheit trägt einen Widerspruch in sich: was "sub rosa", unter der von der Decke auf den Tisch herabhängenden Rose gesagt wurde, durfte nicht ausgeplaudert werden und galt als geheim. In Stein gehauene Rosen, Rosetten, die die echte Rose als Gewölbeschluß ersetzte, zeigt sich nicht als Knospe, sondern hat weitgeöffnete Blütenblätter. Das Licht fällt durch die Rose aus Glas und der Himmel leuchtet durch sie und verheißt den Aufstieg in ein anderes Sein, in die Ewigkeit.

Dietlinde Heider

Ergänzung zum Thema unter "mehr dazu".
Dietlinde am 21.06.04|09:28 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 19. Juni

Geschichte unserer Gartenrose



Rosen sind geheimnisvolle Schönheiten, die eine unnennbare Ausstrahlung besitzen und mich durch ihren Charme verzaubern. Es ist kein Wunder, daß ich gerade im Rosenmonat Juni Lust bekomme, meine Freude, meine Bewunderung kundzutun und ihre Schönheit zu bestaunen, und mich von ihrem Duft förmlich eingehüllt zu fühlen. Ihre betörende Wirkung erfüllt mich das ganze Jahr, weil ich im Sommer Augenblicke horte, in denen ich dem Wunder der Rosenblüte besonders nahe bin. Im Winter lasse ich sie dann gerne wieder aus der Erinnerung herrlich erblühen und im Sonnenlicht erstrahlen. Nicht umsonst bezeichnet die griechische Dichterin Sappho, die Rose als Königin der Blumen.
Von alters her spielt die Rose in der Kulturgeschichte, wie wohl kaum eine andere Blume in der Dichtung und Mythologie eine große Rolle. In mehr als 3000 Jahren ist unsere Gartenrose durch Züchtung und besondere Pflege aus den unscheinbaren Wildformen entwickelt worden. Man nimmt an, daß sie zuerst in Persien gezüchtet wurde.

Fortsetzung folgt

Dietlinde Heider

Lest bitte auch die Ergänzung zum Thema "mehr dazu"!
Dietlinde am 19.06.04|08:51 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 16. Juni

Zauberhaft



Rosenblüten Akrostichon

osenduftig
rdnet ihr eure
chönen Blütenblätter
ins ums andere
ahtlos zu einem
lütenkranz
ichtdurchflutet
nendlich zart und kostbar
rscheint der Rosen Antlitz
ausendfach erzählt dieses Wunder vom
rblühen und Vergehen
atur im Rhythmus der Jahreszeiten

Dietlinde Heider

Schaut Euch bitte auch das Foto an "mehr dazu"
Dietlinde am 16.06.04|09:32 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Montag, 14. Juni

Wieder ein überraschendes Foto-Erlebnis



Die Geschichte von der Entdeckung "meines" Pinselkäfers im Heckenröschen habe ich Euch schon erzählt. Weil ich dort so erfolgreich war, lenkte ich meinen nächsten Fotospaziergang auch wieder zum Kinderspielplatz mit der Rosenhecke und hoffte insgeheim, mein Freund, der Pinselkäfer würde sich vielleicht wieder zeigen. Dem war aber nicht so. Alles blieb still. Nicht einmal Hummeln waren zu hören oder zu sehen. So war es wohl nur ein "einmaliges" Erlebnis, die Fotoserie mit dem gebänderten Pinselkäfer, der mich so erfreut hatte. Ein wenig enttäuscht war ich schon.

Einen Tag später, am Samstag Morgen, die Sonne kam gerade mal für eine Stunde hinter den Wolken hervor, hängte ich mir die Diggi um und ging los. Falls ich hübsche Blumen entdecken sollte in der Sonne, in einem Garten, günstig zum Fotografieren, könnte ich ein paar Fotos machen, dachte ich mir.

Ich schaute ein paarmal links und rechts, sah aber nichts, was mich hätte reizen können. Zwischendurch schob sich immer mal wieder eine Wolke vor die Sonne, und ich hatte wenig Hoffnung, mit interessanten Fotos nach Hause zu kommen. Doch plötzlich sah ich in einem Garten, ganz nahe am Zaun, eine Gruppe "Herbstastern", vollerblüht, stehen. So früh im Jahr schon Herbstastern, dachte ich mir, ging näher an den Zaun und schaute mir die Blüten genauer an. Tatsächlich, "Herbstastern"! Plötzlich stockte mir der Atem! Wer oder was, saß den da? Ihr könnt es mir wirklich glauben, ich war total überrascht, als ich "meinen", einen Pinselkäfer in der Herbstaster sitzen sah. Schnell wieder die Diggi schußfertig machen, konzentrieren, Objektiv auf das Käferlein richten, Scharfeinstellung, aber der Wind wedelte so stark mit den Blütenstängeln hin und her, dass ich sie mit der linken Hand festhalten mußte, und nun drückte ich mit der rechten Hand ab. "Knips" hörte ich und das Käferlein saß immer noch brav auf seinem Platz. Was für ein Glück für mich!

Nun schaut einmal, was es für ein "scharfes" Foto, was es für ein "scharfes" Käferlein geworden ist! Im Gegensatz zu meinem letzten Foto vom Pinselkäfer, in dem er eine Makroaufnahme war, wollte ich Euch einmal zeigen, wie klein er eigentlich ist im Verhältnis zur Blüte.

Inzwischen war der Besitzer des Gartens mit mehreren Tüten vom Einkauf nach Hause gekommen und stand hinter mir und schaute mir über die Schulter, was ich da in seinem Garten, über das Eisengitter gebeugt, fotografierte. Ich zeigte ihm gleich den wunderbaren Gast auf seinen Blüten, doch bei ihm löste das Käferlein gar kein Erstaunen oder Bewunderung aus. Sind eben verschieden, die Menschen! Wo die Liebe hinfällt!

Nun, er hat meine Begeisterung über diesen wunderbaren Käfer nicht mit mir geteilt, dann hoffe ich doch wenigstens, dass ihr es tut!

Dietlinde Heider

Schaut Euch bitte das Foto an unter "mehr dazu"!


Dietlinde am 14.06.04|02:56 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 12. Juni

Fliederdolden



Oma band nun Fliederdolden aus einzelnen Blütchen zu Fliedersträußen. Oben an der Spitze waren verschiedengroße Knöspchen. Ihnen folgten halbgeöffnete Blütchen und zum Schluß ganz aufgeblühte. Mit feinem Draht wurden die Blüten drangebunden und zum Schluß mit einem schmalen, dünnen, grünen oder braunen Papierstreifen umwickel. Eine Nadel zum Anstecken kam auch noch in das Fliedersträußchen.

Die Margariten wurden so gebunden, daß eine in die Mitte kam und 5 andere sich um sie herum schmiegten. Sie bekamen auch Nadeln zum anstecken. Die Damen trugen sie dann an den Kleidern und Hüten.

Die Obstgebinde, die aus dunkelroten und hellroten Kirschen bestanden wurden gleichfalls mit Blättchen versehen und gebunden. Dann gab es noch Birnengebinde, Apfelgebinde und Birnen- und Apfelgebinde gemischt.

Blätterstielen und Blütenstielen, das konnten sehr viele Frauen am Ort, aber Gebinde herstellen, das konnte nur meine Großmutter und einige wenige Frauen. Darin war sie echt eine Künstlerin und ich bewunderte sie sehr für ihre Kunst, die sie mit viel Liebe und Freude ausübte.

Ich habe es geliebt, ein wenig mithelfen zu können. Manchmal durfte ich auch "Abliefern gehen" mit ihr zusammen. Ab und zu durfte ich auch schon mal alleine die Blütenpracht und den Früchtesegen übergeben.

Immer wieder kamen neue Früchte- und Blütengebinde, die gebunden werden sollten. Dann zeigte der Chef meiner Großmutter ein Muster. So sollte es aussehen. Sie nahm es mit nach Hause und hat es in aller Schönheit nachgebunden. Daran erinnere ich mich gerne zurück, weil ich mich, wenn Oma Blumen band, schön mit ihr unterhalten konnte, denn wir hatten uns immer viel zu erzählen.

Dietlinde Heider


Schaut Euch bitte das Foto an unter "mehr dazu"!
Dietlinde am 12.06.04|12:50 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Donnerstag, 10. Juni

Blumenbinden -Kindheitserinnerung



Bei uns im Ort war außer der Brokatweberei auch noch eine Kunstblumenfabrik angesiedelt, die nach USA exportierte. Viele Frauen arbeiteten in Heimarbeit für diese Branche, auch meine Großmutter. Die einfachen Aufgaben bestanden darin, auf die künstlichen Blätter, Stiele aus Draht zu kleben. Das nannte man im Fachjargon "Blätterstielen". Man bekam eine kleinen Dose mit Klebstoff, in die ein Bündel dieser Drahtstiele bis zu einem Drittel eingetaucht wurde, alle auf einmal, um dann auf die Rückseite des Blattes geklebt zu werden.

Ein weitere Arbeit war das "Blütenstielen". Die Drähte hierfür hatten noch zusätzlich einen Fruchtknoten am Ende. Mit einem kleinen Stäbchen wurde an die meist gelbe Kugel unterhalb, weißer Klebstoff getupft. Anschließend wurde dann der Draht mit dem Knötchen durch das Loch in der vorgestanzten Blüte gezogen. Wichtig war, dass der Fruchtknoten ordentlich in der Mitte saß.

Fliederblüten habe ich oft und gerne gestielt. Die Blüten hatten verschiedene Größen und auch Knospen waren dabei, die man immer schön sortieren mußte. Margariten waren auch sehr beliebte Blüten, die wir stielten in Weiß und in Gelb. Sie hatten einen ganz dicken gelben Stempel und sahen sehr hübsch aus.

Meine Großmutter war sehr geschickt und schnell bei dieser Arbeit. Wenn man die fertigen Blumen ablieferte, kam der Chef und sah sich alle Schachteln an mit den Blumen darin, ob sie gut gearbeitet waren. Bei meiner Großmutter entdeckte er schnell ihr künstlerisches Talent und lernte sie zum Sträuße- und Fruchtsträußebinden an. Das war eine nicht einfache Arbeit. Es gehörte viel Geduld und Geschick dazu.
Es gibt noch eine Fortsetzung zu diesem Thema.

Dietlinde Heider

Schaut Euch bitte auch das Foto "Hummelflug an unter "mehr dazu"
Dietlinde am 10.06.04|11:08 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Montag, 7. Juni

Foto-Erlebnis




Heute hatte ich ein schönes Erlebnis, als ich losging mit meiner Kamera, heute morgen, um wieder ein paar Hummeln zu fotografieren. Es gibt in unserer Nähe einen kleinen Kinderspielplatz, der am Rand mit gefüllten duftenden Heckenröschen eingefasst ist. Dort hatte ich schon mehrfach Glück, Hummeln anzutreffen und ein paar schöne Fotos zu machen.

Auch heute war dieser Platz mein Ziel. Nun, wenn ich losgehe, sehe ich so viele schöne Gärten, in die ich mal kurz einen Blick hineinwerfe und wenn sie nicht gerade im Schatten liegen, mache ich hübsche Fotos von den Blumen über den Zaun.

Also es dauert immer ein Weilchen, bis ich am Spielplatz ankomme. Doch jetzt war ich schon ganz nahe bei den Heckenröschen. Ihr Duft hüllte mich ein, und ich hörte ein brummendes Geräusch und nahm an, eine Hummel sei unter den Blütenblättchen versteckt. Ich bog sie ein wenig auseinander und zu meiner Überraschung sass ein Käfer, herrlich gelb und schwarz gestreift in den Staubgefäßen und ich konnte beobachten, wie er sich mit den kleinen Scheren immer tiefer ins Röschen hineinfraß.

Jetzt aber schnell die Kamera einstellen, alles beachten, alles richtig machen, scharfstellen und klick. Ein erstes Bild hatte ich nun. Noch ein paarmal wechselte ich die Perspektive. Es sah gut aus am display. Dürfte was geworden sein, dachte und hoffte ich! Ich versuchte noch eine zweite Blüte ihm vor die Nase zu halten, damit er überwechseln sollte, und ich seinen Kopf und seine kleinen Scheren besser sehen könnte, weil er ihn immer im Röschen vergrub. Doch das empfand er wohl als Störung, und so schnell konnte ich gar nicht hinterherschaun, wie er verschwunden war. Breitete einfach seine kleinen Flügelchen aus, und war verschwunden!

Zu Hause am Compi natürlich große Spannung. Sind die Bilder scharf und gut geworden? Ja, sie sind es! Ich hab mich so gefreut, dass ich diesen wunderhübschen Käfer mit der Kamera eingefangen habe.

Jetz kam mein "Spezial-Käfer-Buch" zum Einsatz, denn ich hatte dieses Käferlein vorher noch nie gesehen.
Es ist ein "Gebänderter Pinselkäfer" Trichius fasciatus (wen es interessiert), aus der Familie der Blatthornkäfer/Scarabaeidae. Er ist 9 - 12 mm lang und hat eine wollige Behaarung am ganzen Körper. Ein Verwandter von ihm ist der Rosenkäfer, grünmetallisch schimmernd.

Das war also mein Käfererlebnis, und ich habe es so genossen, weil ich ihn Euch nun auch zeigen kann den "Gebänderten Pinselkäfer" und hier ist er:

Dietlinde Heider

Schaut Euch bitte das Foto an unter "mehr dazu"
Dietlinde am 07.06.04|07:25 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Sonntag, 6. Juni

Akelei - Akrostichon



ussergewöhnliche Blüte
reativ gestalteter
lfenschuh - auch als Hut
ieben dich die fairies
inst verzauberten dich die Feen
n einen Hauch von zarten, aber auch kräftigen Farben

Dietlinde Heider

Die Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen ergeben das Akrostichon "Akelei"

Ich habe meine Serie mit Natur-Fotos erweitert und neue Fotos, frisch gerahmt, in meine web-page gestellt. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal schauen würdet!
Liebe Sonnengrüßchen
L i n d e

Lest bitte auch die Ergänzung zum Thema.
Dietlinde am 06.06.04|02:07 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Donnerstag, 3. Juni

Nächtlicher Tanz



Am Waldrand einer Lichtung lag eine wundervolle Blumenwiese, die mit schönsten Wiesenblumen, die man sich wünschen konnte, bewachsen war. Es blühten Margeriten, Glockenblumen, Kuckuckslichtnelken, Wiesenknopf, Skabiose und Mohn. Er, leuchtend rot, setzte Akzente und kräftige Farbtupfer zwischen die Blumengesellschaft. Wenn die Sonne schien, bot sich ein herrlicher Anblick. Die Bienen und Hummeln besuchten die Blüten und fanden dort den besten Nektar weit und breit.

Doch eines nachts ereignete sich ein wundervolles Schauspiel, eben auf dieser Wiese. Die Blüten hatten sich geschlossen und Stille war eingekehrt. Da, als der Mond mit seinem Licht das Gräsermeer erhellte, war den Wiesenblumen, als hörten sie eine zarte Melodie, die sie noch nie vernommen hatten. Vorsichtig öffneten sie ihre Blütenblättchen und Kelche und sahen unzählige regenbogenfarbige Schmetterlinge, die im Mondlicht tanzten und eine wundervolle Melodie dazu hervorbrachten. Wie versunken in ihr Spiel und ihren Tanz gaukelten sie im Mondlicht und versetzten die Wiesenblumen in Erstaunen und Bewunderung.

Wieder geschah etwas Merkwürdiges. Der Schmetterlingsgesang verstummte und die Falter bildeten in ihrem Tanz einen Regenbogen, der eine Brücke bildete, von der Erde bis zum Himmel, ein Farbenspiel, das fantastischer und fantasievoller nicht hätte sein können. Himmel und Erde verbunden durch zarte Schmetterlingsflügel in einer Brücke.

Der Mond wanderte langsam weiter. Sein Licht verlosch und wie auf einen Wink, löste sich der Schmetterlings-Regenbogen im Dunkeln auf und verschwand lautlos. Die Blumen flüsterten noch ein wenig untereinander und fragten sich, ob sie geträumt hätten, ob es Wirklichkeit war, was sie gerade erlebt hatten. Ob sich dieses Schauspiel wohl in der nächsten Mondnacht wiederholen würde?

Dietlinde Heider

Lest bitte auch die Ergänzung zum Thema
Dietlinde am 03.06.04|09:16 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Dienstag, 1. Juni

Juni - Akrostichon



etzt folgt dem wunderbaren Monat Mai
naufhaltsam, der Rosenmonat Juni
atur schenkt uns die zarten Rosen
n einer Farbenpracht, die uns staunen läßt

Dietlinde Heider

Die Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen ergeben das Akrostichon "Juni".

Lest bitte auch die Ergänzung zum Thema.


Dietlinde am 01.06.04|08:55 AM GMT+1 [mehr dazu ...]





Tagebuch

Haiku Linde Startseite
Tagebuch-Startseite
Tagebuch-Archiv

Juni 2004
SMDMDFS
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  


Lyrischer Garten

Valid XHTML 1.0!

Powered By Greymatter