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Gedanken zwischen Himmel und Erde


Mai: Archiv-Übersicht der Einträge


Donnerstag, 28. Mai

Jetzt



Freunde dich mit dem gegenwärtigen Augenblick an. Dann wirst du dich, wo immer Du bist zu Hause fühlen.
Ist dir das Jetzt unangenehm, spürst du keine Heimat in dir.
Du wirst dein Unbehagen immer mit dir herumtragen, wohin du dich auch wendest und gehst.
Den gegenwärtigen Augenblick so zuzulassen und anzunehmen, wie er ist, schenkt dir inneren Frieden.

Dietlinde Heider
Dietlinde am 28.05.09|10:12 AM GMT+1 [Eintrag]


Samstag, 23. Mai

Stille und Frieden sind das Wesentliche deines Seins


Haiku

Quellen der Stille -
Verborgen in der Natur -
Schöpfe den Frieden.

Dietlinde Heider

Immer wieder fasziniert mich das Thema der Stille.
Sie berührt unser wahres Sein und ist die Bedingung dafür, um Kontakt aufzunehmen mit unserem wahren Sein. Wenn wir die äußere Betriebsamkeit loslassen, kommen wir auf die Seinsebene.
Wir nehmen die Stille wahr. Wann immer es möglich ist, sollten wir auf die Stille lauschen. So erlangen wir in der Tiefe unseres Seins den inneren Frieden.

Warten auf die Worte Gottes

Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde,
da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen.
Zuletzt wurde ich ganz still.
Ich wurde,
was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist,
ich wurde ein Hörer.
Ich meinte erst, Beten sei Reden.
Ich lernte aber, dass Beten nicht nur Schweigen ist, sondern Hören.
So ist es:
Beten heißt nicht sich selbst reden hören,
Beten heißt still werden
und still sein
und warten, bis der Betende Gott hört.

(Sören Kierkegaard)

Sören Kierkegaard wurde am 5. Mai 1813 als siebtes Kind des Wollhändlers Michael Petersen Kierkegaard und seiner Frau Anne Sörendatter Lund in Kopenhagen geboren.
Er starb am 11. November 1855 in Kopenhagen.

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Der Reifen eines Rades

Der Reifen eines Rades
wird gehalten von den Speichen,
aber die Leere zwischen ihnen
ist das sinnvolle beim Gebrauch.

Aus nassem Ton formt man Gefäße,
aber das Leere in ihnen
ermöglicht das Füllen der Krüge.

Aus Holz zimmert man Türen und Fenster,
aber das Leere in ihnen
macht das Haus bewohnbar.

So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,
doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.

(Lao-Tse: Tao-Te-King)
Dietlinde am 23.05.09|06:06 PM GMT+1 [Eintrag]


Donnerstag, 14. Mai

Rosenwunder



Wer sich wundern kann,
Erlebt überall Wunder!

Betrachte eine Rose!

Liebe, rosige Grüßchen

Dietlinde Heider
Dietlinde am 14.05.09|10:11 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 6. Mai

Jeden Augenblick intensiv erleben!



Beim Genießen eines Apfels -

Beim Betrachten eines Baumes -

Beim Bewundern einer Rose -

Im Gräsermeer der Wiese -

Beim Tirilieren einer Amsel -

Im Himmelsblau -

Im Duft des Holunders -

Auch Sonne, Wind und Regen bieten Augenblicke intensiven Erlebens.

Dietlinde Heider
Dietlinde am 06.05.09|04:38 PM GMT+1 [Eintrag]





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