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Gedanken zwischen Himmel und Erde


Mai: Archiv-Übersicht der Einträge


Dienstag, 31. Mai

Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)



Insekt des Monats Mai 2005

Ordnung : Libellen
Familie : Schlanklibellen - Coenagrionidae
Unterordnung der Kleinlibellen (Zygoptera)
deutscher Name : Frühe Adonislibelle
wissenschaftlicher Name : Pyrrhosoma nymphula


Die Frühe Adonislibelle, eine Schlanklibelle, gehört zur Unterordnung der Kleinlibellen (Zygoptera), was ihr Vorkommen in Mitteleuropa betrifft. Noch drei Familien zählen zu den Kleinlibellen und zwar: Die Prachtlibellen, die Teichjungfern und die Federlibellen.

Eine der häufigeren Arten aus der Familie der Schlanklibellen ist die Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula).
Mit ihrem zierlichen Kleinlibellen-Habitus und ihrer leuchtend roten Farbe ist diese Art unverkennbar. Das Männchen besitzt eine charakteristische Zeichnung aus drei unterschiedlich breiten, silber-schwarzen Ringen auf den letzteren Hinterleibssegmenten, siehe Foto.

Der Bruststreifen der Weibchen ist oft gelb, außerdem ist ihr Hinterleib stärker schwarz gezeichnet.

Größe:
Flügelspannweite 40 - 50 mm

Ernährung:
Insekten

Verbreitung:
Europa

Die Schlanklibellen unterscheiden sich vom Körperbau her sehr von den bekannten Großlibellen. Sie werden zwar auch vier bis fünf Zentimeter lang, sind aber ganz extrem dünn - mit einer breiten Brust und einem kleinen Kopf, von denen die kugelrunden Facettenaugen deutlich zu den Seiten hin abstehen. Ich bewundere ihre schönen Augen!

Die vier durchsichtigen Flügel stehen nicht waagerecht vom Körper ab, sondern werden eher unordentlich über dem Hinterteil zusammengefaltet. Auch der Flug der Schlanklibellen ist alles andere als elegant: Die Tiere taumeln eher unbeholfen durch die Luft und scheinen sich dabei immer nur von Pflanze zu Pflanze zu retten.

Die Frühe Adonislibelle ist eine, als allererste zu entdeckende Libelle im Frühjahr. Ab Ende April kann man sie an Kleingewässern beobachten, die meist einen intensiven Pflanzenbewuchs aufweisen.

Ich habe meine "Frühe Adnonislibelle" am Teich unseres netten Nachbarn entdeckt, als ich die wundervollen Seerosen, die gerade erblüht waren, fotografieren wollte.:-)


In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.



Dietlinde am 31.05.05|06:47 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Donnerstag, 26. Mai

Rosenkäfer (Cetonia aurata)



Unterfamilie Rosenkäfer (Cetoniinae)
Familie Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Klasse Insekten (Insecta)

Der "Gemeine Rosenkäfer" zählt zu den geschützten Käferarten in Deutschland. Durch seinen intensiven grünlichen Glanz gehört er dabei zu den auffälligsten Käfern. Sein Name weist auf den Goldstich in seinem Panzerglanz hin.
Er ist nicht nur von April bis September in Europa anzutreffen, meistens in der Mitte und im Süden Europas häufiger, im Norden seltener, auch auf den britischen Inseln und in Skandinavien kann man ihn vereinzelt entdecken. Auch Kleinasien und China hat er als Heimat gewählt.

Ich habe meinen Rosenkäfer auf einer Wiese auf der "Wilden Möhre" entdeckt, aber auch auf Holunder, Heckenrose, Weissdorn etc. ist er anzutreffen. Nektar und Pollen der Heckenrose oder anderer Blüten steht auf seinem Speiseplan. Reife Früchte reizen ihn auch sehr, aber Schadfrass verursacht er nicht.

Rosenkäfer haben einen dicken Panzer, der sie vor Stürzen und Angriffen gut schützt, und das ist wohl auch der Grund, warum sie nicht scheu sind und sich auf jeder Blüte behaupten.

15 - 20 mm beträgt seine Körperlänge. Die Körperoberseite glänzt grünlich golden bis bronzefarben und ist mit weissen Einkerbungen versehen. Auf jeder Flügeldecke finden sich 2 längliche dicke Rippen. Besonders stabil ist das Halsschild ausgebildet, das die gleiche Farbe, wie sein Körper trägt.

Auffällig ist der Flug des Rosenkäfers, dabei hebt er nicht seine Flügeldecken an, wie andere Käfer dies tun, sondern schiebt seine Hinterflügel darunter hervor, um zu fliegen. Diese Flugweise verleiht ihm ein besonders kompaktes Aussehen, und dass seine Flügeldecken verwachsen sind bereitet im wegen dieser Flugtechnik auch kein Problem.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.




Dietlinde am 26.05.05|02:07 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Freitag, 20. Mai

Becher-Azurjungfer - Enallagma cyathigerum



Enallagma cyathigerum - Becher-Azurjungfer
Common blue damselfly
Fam.: Coenagrionidae

Juhu! Meine erste Libelle!
Freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, diese Becher-Azurjungfer im Foto festzuhalten.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.




Dietlinde am 20.05.05|01:15 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Dienstag, 17. Mai

Schwertlilie - seidig - traumblau



Gedicht von Arno Holz über die Schwertlilie:


Sieben Billionen Jahre vor meiner Geburt
war ich
eine Schwertlilie.
Meine suchenden Wurzeln
saugten
sich
um einen Stern.
Aus seinen sich wölbenden Wassern,
traumblau
in
neue,
kreisende Weltringe,
wuchs,
stieg, stiess
zerströmte, versprühte sich - meine dunkle
Riesenblühte!

Arno Holz

Arno Holz ist am 26. April 1863 in Rastenburg (Ostpreußen) geboren.
Er starb am 26. Oktober 1929 in Berlin.


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Dietlinde am 17.05.05|09:02 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Freitag, 13. Mai

Frohe Pfingstfeiertage



Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes Pflingstfest mit Sonnenschein, guter Laune und kreativen Erlebnissen in der Natur!

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Dietlinde am 13.05.05|01:14 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 7. Mai

Zartfarbener Rhododendron



Für alle Muttis, die sich über einen Gruß zum Muttertag freuen! :-)

Ebenso für alle Freunde meiner HP!
Ein gaaaanz lieber Gruß für Euch!:-)


In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.
Dietlinde am 07.05.05|03:34 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 4. Mai

Randwanze, Saumwanze - Coreus marginatus



Ich wünsche allen Vätern einen fröhlichen, erlebnisreichen, wunderschönen Vatertag! :-)

Es muß ja etwas für den Nachwuchs getan werden! :-)

Meinen anderen Gästen wünsche ich einen schönen, sonnigen Feiertag!
**

Wanzen (Heteroptera)

Randwanze, Saumwanze,
(Coreus marginatus)

Familie : Lederwanzen (Coreidae)
Größe 10 - 13 mm
Verbreitung: Europa
im Osten bis Kleinasie, ca.25 Arten

Die Rand- oder Saumwanze ist ockerbraun und durch die Struktur der Körperoberfläche entsteht der lederartige Eindruck, der diesen Arten den Namen gegeben hat. Der braune, genarbte Körper enthält fast keine farbigen Zeichnungselemente. Nur verschiedene Braun- und z.T. Schwarztöne wechseln sich ab. Die Randwanze kommt auf Lichtungen, feuchten Wiesen und Feldrändern vor.

Sie ernähren sich, wie die meisten Wanzen, von Pflanzensäften und werden zumeist auf Ampferarten gesichtet. Während die Larven in der Regel Blätter ansaugen, findet man die adulten Wanzen meist an Früchten und Samen. Entsprechend besitzen Wanzen sehr stabile Mundwerkzeuge mit denen sie die festen Pflanzen zum Saugen öffnen können. Direkt am Mund befinden sich noch 2 Röhren. Eine dient der Nahrungsaufnahme, die andere der Speichelzufuhr.
Feine Sinneshaare am Mundbereich ermöglichen es ihnen den besten Punkt für einen „Einstich“ bei der Pflanze zu finden. Dabei werden die stilettartigen Mundwerkzeuge ausgefahren und ein kleines Loch in die Pflanzenoberfläche „gesägt“.

Zwischen dem mittleren und hinteren Beinpaar besitzen alle Wanzen kleine Stinkdrüsen. Allerdings produzieren die Lederwanzen nur geruchsarme Sekrete. Diese Sekrete
(Pheromone) dienen einerseits der Kommunikation ( z.B. Aggression, Paarung) oder auch der Bekämpfung von Mikroorganismen. Ein Hörorgan ist bei den Wanzen nicht bekannt.

Von Mai bis Juni werden die Tiere geschlechtsreif. Die Paarung findet im Frühjahr statt.
Aus den braunen Eier schlüpfen im Frühsommer die Larven, aus denen sich im Laufe des Sommers (5 Larvenstadien) die adulten Wanzen (Imagines) bilden. Diese überwintern und sind
ab April wieder aktiv.

Das Foto enstand am 1. Mai 2005.

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Dietlinde am 04.05.05|07:05 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Sonntag, 1. Mai

Blütenpracht der Küchenschelle



Inzwischen haben sich die Knospen der Küchenschelle geöffnet und ich zeige Euch die strahlende Blüte.

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Dietlinde am 01.05.05|10:08 PM GMT+1 [mehr dazu ...]





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