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Gedanken zwischen Himmel und Erde


April: Archiv-Übersicht der Einträge


Donnerstag, 29. April

Alter Garten



Einen wunderbaren alten Garten habe ich entdeckt mit einer halbhohen Steinmauer umgeben. Viele Generationen haben sich an diesem Garen erfreut. Hohe Fliederbüsche wachsen darin und duften über die Mauer. Grüne herzförmige Blätter bedecken das feste Steinwerk, verdecken teilweise die Sicht. Das Grün kennt keine Grenzen, überwuchert die Zeit. Seine Blüten in den Spitzen des Gebüsches sind ein einziges duftendes Violett. Es fasziniert mich! Schöner alter duftender Garten!

Dietlinde Heider

Lest bitte auch die Ergänzung zum Thema "mehr dazu"
Dietlinde am 29.04.04|02:41 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Dienstag, 27. April

Vierblättrige Kleeblätter


Gestern habe ich mein erstes vierblättriges Kleeblatt in diesem Jahr gefunden und heute mein zweites. Ich habe ein besonderes Glück, sie zu entdecken. Ich suche sie nicht. Ich glaube, es ist eher so, dass sie mich finden, die Kleeblätter. Ich habe festgestellt, dass es so viele verschiedene Arten von Klee gibt. Oft sind sie innen mit einem weißen schmalen oder breiten Rändchen verziert. Die Farbe, ihre Blätter, die Grösse, ist auch ganz unterschiedlich von Hellgrün bis Dunkelgrün. Und wie jedes Blättchen geschwungen ist! Findet ihr auch vierblättrige Kleeblätter?

Oft sind sie auch ein wenig angefressen, die Blättchen. Dann denke ich: "Wie im richtigen Leben, ist meist das Glück nicht vollkommen. Es ist immer ein wenig angefressen von irgendwelchen Ereignissen, die wir nicht so mögen.

Ich freue mich, dass die Vierblatt-Klee-Saison wieder begonnen hat, und dass sich auch in diesem Jahr die vierblättrigen Kleeblätter bemerkbar machen. Beim nächsten Fund, schreibe ich es wieder in mein Tagebuch. Es ist nämlich schön, das Glück mit Euch zu teilen.

Dietlinde Heider

Dietlinde am 27.04.04|05:31 PM GMT+1 [Eintrag]


Montag, 26. April

Japanischer Fächerahorn


Wir haben im Herbst einen Teil unserer Terrasse frisch bepflanzt. Zu den neuen Gästen in unserem Garten gehört auch ein kleiner, zarter, roter Japanischer Fächerahorn. Jetzt im Frühjahr hat er herrlich ausgeschlagen und seine rostroten zarten Blättchen entfaltet. Mein Blick fällt gerade auf ihn, wenn ich auf meinem Lieblingsplatz auf der Terrasse sitze. Der Wind spielt mit seinen hauchzarten Blättchen, die Sonne durchleuchtet sein rostrotes Blattwerk, das wie feine kostbare Spitze wirkt und ein filigranes Schattenmuster zeichnet sich am Boden ab. Einen hellen Platz haben wir gewählt, weil er Sonne bevorzugt. Immer habe ich ihn schon in verschiedenen Gärten bewundert und nun wächst er auch in unserem Garten, und ich bin ganz glücklich darüber, dass er so schön angegangen ist und seine Blättchen wie ein feines, zartes Wunder entfaltet. Zauberhafter Frühling!


Fächerahorn - zart
spitzenfeinen Schatten wirft
sein rostrotes Laub

cho - cho
Dietlinde Heider
Dietlinde am 26.04.04|10:41 AM GMT+1 [Eintrag]


Samstag, 24. April

Spielräume



Seit meiner Kindheit habe ich den Begrifft "Das Reich Gottes" in meinem Ohr. Was ist damit gemeint. Darüber habe ich oft nachgedacht. Vielleicht ist damit ein Gewebe gemeint, ein ganz feines, feinstoffliches, das sich dem aufmerksamen Auge durchzeichnet, durch die gröbere Struktur der Dinge dieser Welt? Es ist wie ein Spielraum in unserer Wirklichkeit. Viel kann sich ereignen, das wir nicht für möglich halten.
Ereignisse, die uns überraschen, die wir so nicht erwartet haben, können geschehen. Dinge, die uns noch nicht in einer bestimmten Art geschehen sind, können uns Impulse schenken, uns zu neuen Entscheidungen veranlassen.
Das Reich Gottes erkennen heißt vielleicht, offen sein zu allem hin, das uns begegnet, denn in allem Begegnenden ist Gott.

Dietlinde Heider

Lest bitte die Ergänzung zum Thema "mehr dazu".
Dietlinde am 24.04.04|05:17 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Freitag, 23. April

Tulpen-Akrostichon



ulpenblüte, nektargefüllt
msummt von fleißigen Bienen
ieben den Kelch, der sie anlockt
udern ihre Bürstchen mit Blütenstaub
inen guten Honig wollen sie daraus bereiten

Dietlinde Heider

Akrostichon ist der Name für diese Schreibweise der Poesie. Der Anfangsbuchstabe eines jeden Satzes senkrecht von oben nach unten gelesen, ergibt ein Wort, dessen Sinn in dem Text beschrieben wird. Es ist eine kreative Art mit Lyrik zu spielen und bereitet mir große Freude.
Schon im Mittelalter haben die Mönche Gebete geschrieben, deren Anfangsbuchstaben einer jeden Zeile mit dem Alphabet identisch waren. Der erste Satz begann mit A, der zweite mit B usw. Diese Gebete waren sehr beliebt und leicht auswendig zu lernen, weil man durch das Alphabet eine Gedächtnisstütze hatte.

Ich werde noch weitere Blütentexte in ein Akrostichon verwandeln in meinem Tagebuch. Ihr dürft also gespannt sein!

Dietlinde Heider

Lest bitte die Ergänzung zum Thema "mehr dazu" .


Dietlinde am 23.04.04|10:40 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 21. April

Poetry Slam


Durch Karin Heinrich http://www.gedichtschatulle.de/
bin ich auf den Poetry Slam
http://www.nationalbibliothek.de/PoetrySlam/PoetrySlam.html ,
aufmerksam gemacht worden. Ich wußte gleich, dass es eine Herausforderung ist für mich daran teilzunehmen. Teilnahmebedingung ist, aus den Wortschnipseln, die jede Woche neu angezeigt werden, einen sinnvollen Gedanken zu kreieren, der aus nicht mehr als 20 Wortteilen besteht, die vorgegeben sind. Ich empfinde dies als eine schwierigere Aufgabe, als Haiku zu schreiben. Beim Haiku kann man vom Erlebnis ausgehen, während hier eine Idee entstehen muss aus den Wortfragmenten heraus, die vorgegeben sind. Aus den Einsendungen wird jede Woche ein Gewinner vorgestellt, der als Preis ein Buch bekommt. Die Gewinnereinsendungen werden dort gespeichert und man kann sie nachlesen. Es ist also sehr knifflig, dort mitzuwirken, und das hat mich gereizt. Seit ein paar Wochen bin ich also dabei und möchte hier drei meiner ersten kleinen Texte aufschreiben, die ich eingesandt hatte zum Poetry Slam.

17.2.2004

Handle
angesichts des Endes,
dass der Weg Frieden ergebe
und Blüten diesen zieren



24.2.2004

Umzug der Völker
Stimmen des Hasses unverhüllt -
Wächst am Reichtum
und maßloser Genusssucht



3.3.2004

Taube Ohren
Spur von Distanz
Worte verstummen -
Kein gütiger Rat möglich

Dietlinde Heider



Die nächsten Texte werde ich wieder hier ins Tagbuch hineinschreiben, damit sie nicht spurlos verschwinden, und ihr mitlesen könnt, welche Gedanken ich festgehalten habe.

Hier ist der Link für den Poetry Slam, wenn ihr selbst einmal hineinschauen wollt, oder daran teilnehmen möchtet.
http://www.nationalbibliothek.de/PoetrySlam/PoetrySlam.html

"Bei Teilnehmer der letzten Runde", findet ihr mich auch.

Dietlinde Heider


Dietlinde am 21.04.04|02:57 PM GMT+1 [Eintrag]


Montag, 19. April

Magnolien


Akrostichon

it Hoffnung wartete ich auf den Frühling.
lles fing an zu Grünen und zu Blühen.
änseblümchen zieren nun den Rasen.
ichts bleibt dem suchenden Auge verborgen,
b Primeln oder Veilchen.
icht und Wärme ist die Kraft, die alles sprießen läßt.
mmer, und zu jeder Zeit erfreut sich das Herz an der Natur.
ine Magnolie ist voll erblüht!

Die Anfangsbuchstaben jeder Zeile von oben nach unten gelesen ergeben das Akrostichon "Magnolie"

Magnolien gehören mit zu den ersten Frühlingsblühern. Ich liebe ihre porzellanartigen, tulpenförmigen, pastellfarbigen Blüten.

H a i k u

Ein Frühlingshauch der
Morgenröte färbte zart
die Magnolien.

Dietlinde Heider

Dietlinde am 19.04.04|07:06 PM GMT+1 [Eintrag]


Sonntag, 18. April

Frühling auf unserer Terrasse



Frühling auf unserer Terrasse

Ach, ist es herrlich, auf der Terrasse zu sitzen und die ersten richtig warmen Frühlingstage zu genießen. Eine Blumenschale mit kleinen feuerroten Tulpen, die fast brennend aussehen, weil die Sonne sie durchleuchtet, und mehrere Töpfchen mit verschiedenfarbigen "Bellis", Gänseblümchen rosa, rot und dunkelrot, stehen auf unserem Verandatisch. Ich habe zwei grüne Äpfel in Reichweite vor mir liegen, nämlich Granny Smith, die argentinischen, die es im Moment von "Füllhorn" aus biologischem Anbau gibt.

Mein Blick fällt in den Garten, in dem die Süßkirschen blühen. Vom Nachbarn blicken gefüllte Mandelblüten in schönstem Rosé über die Tuja-Hecke. Die Vögel zwitschern. Die Triller mehrerer Amseln bestimmen das Konzert. Im Frühling singen sie die schönsten Lieder, die Amseln. Unsere beiden Marillenbäumchen am anderen Ende des Gartens blühen auch zartweiß und hellgrüne Blättchen fassen die Blüten ein.

Der Flieder in Nachbars Garten hat schon deutlich dunkellila Knospen angesetzt und die Eberesche ist schon vollkommen grün. Nun ist es auf einmal ganz schön schnell gegangen mit dem Austreiben der Blätter und der Obstbaumblüte.

Unsere Buchsbaum-Kugeln, die die Treppe von unserer Terrasse hinunter in den Garten säumen, haben wunderbar hellgrün ausgeschlagen und sehen ganz frisch aus.

Die frühen Tulpen sind verblüht und nun fangen die Papageien-Tulpen an, sich zu öffnen. Ich mag sie, weil sie so verfranst aussehen und jede ganz individuell als Garten-Schönheit auftritt. Eben höre ich wieder den Specht lachen und ein paar Tauben gurren. Idylle pur!

Auch der Duft meines Sonnenschutzmittels in meinem Gesicht, läßt schöne Erinnerungen an den warmen Sommer, die ganz große Hitze ausgenommen, wieder aus der Erinnerung aufsteigen. Düfte sind intensiv mit Gefühlen und Erinnerungen verbunden. Richtig gut geht es mir!

Meiner schwer gebeutelten web-page geht es auch wieder prächtig. Das letzte Backup liegt erst ein paar Stunden zurück. :-) Alles bestens!

Dietlinde Heider
Dietlinde am 18.04.04|09:27 AM GMT+1 [Eintrag]


Freitag, 16. April

Einsamer Waldweg



Im Hofheimer Wald sind wunderschöne Spazierwege angelegt. Von der "Viehweide", wo ein großer Parkplatz mit Restaurant ist, gehen in verschiedene Richtungen Waldwege. Ich suche mir gerne einen, der am Waldrand entlangführt. Dort ist man sonnenbeschienen, so sie denn scheint, die liebe Sonne. Auch der Ausblick auf viel Grün der Wiesen ist sehr schön. Am Waldrand hört man die Spechte hämmern, die Eichelhäher mit ihrem charakteristischen Warnruf und immer wieder Meisen mit ihrem hellen "Zizidee". Im Moment blühen gerade die Vogelkirschen an den Waldrändern, die Birken sind in hellstes Grün gekleidet und ihre feinen Ästchen schwingen zart im Wind.

Dieses Foto vom Ostermontag ist ein kleiner Blick auf den Waldweg, der später in einen Wiesenweg mündet, wo dann das Grün der saftigen Wiesen eine Freude für die Augen ist.

Dietlinde Heider

Lest bitte die Ergänzung zum Thema "mehr dazu"!
Dietlinde am 16.04.04|12:51 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Donnerstag, 15. April

!!! DATENVERLUST !!!


Leider hatte mein Server schon am 14.04.2004 um 4.53 Uhr einen Totalschaden und musste komplett neu installiert werden.

Leider ist das letzte Backup vom 19.3.04, daher sind alle Tagebuch-, Gästebuch- und Lyrikforum-Einträge sowie die eingesendeten Begrüßungshaiku nach diesem Datum verloren gegangen ...

Wenn ihr diese Texte und Haiku noch vorliegen habt, bitte erneut einsenden ... SORRY!
Dietlinde am 15.04.04|10:25 PM GMT+1 [Eintrag]





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