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Gedanken zwischen Himmel und Erde


Januar: Archiv-Übersicht der Einträge


Montag, 31. Januar

Lamellenschirm-Architektur



Heute präsentiere ich eine für mich überraschende Pilz-Entdeckung, eine Gruppe von Baumpilzen,
die an einem Blumenbehälter im Park gewachsen sind. Es sind Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus).
Was mich daran fasziniert ist, dass sie auch den Winter überstehen können,
denn ihre Struktur sieht doch gar nicht so winterhart aus.

Am 16.1.2005 habe ich sie bei Sonnenschein und Frost von einigen Minusgraden entdeckt.
Glücklicherweise hatte ich eine Plastiktüte dabei, die ich auf
den Boden legte und mich daraufkniete, denn ich wollte doch so gerne die Unterseite der Pilze fotografieren.

Ich hoffe, es ist mir einigermaßen gelungen, sie Euch zu präsentieren.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.
Dietlinde am 31.01.05|10:24 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 26. Januar

Frostiges Eiskristall-Gras



Sonne läßt die Grashalme frostig glitzern im Licht.
Eingefaßt von feinen Eiskristallen präsentiert sie der eisige Morgen in bizarrer Schönheit.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.


Dietlinde am 26.01.05|10:37 AM GMT+1 [mehr dazu ...]


Donnerstag, 20. Januar

Pralle Äpfelchen im Winter



Entdeckt am Sonntag, 16.1.2005, als ich einen kleinen Fotospaziergang durch Kriftel unternahm.
In einem Vorgarten stand ein kleiner Zierapfelbaum mit diesen herrlichen rotbackigen Zieräpfelchen. Ein wunderschöner Anblick und eine reiche Futterquelle für die Vögel, die sie im Winter gerne besuchen.

In der Ergänzung zu "mehr dazu" könnt ihr mein Foto zum Text betrachten.
Dietlinde am 20.01.05|06:03 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Freitag, 14. Januar

Sonnengelber Winterblüher



Ihn habe ich heute Vormittag in einem Garten entdeckt. Das intensive Gelb hat mich verlockt, ihn sofort zu fotografieren und ihn Euch mitzubringen im Foto, weil diese freundliche Farbe so herzerfrischend wirkt. Dieser Strauch könnte eine besondere Art der Mahonie sein.

Winterblühende Mahonie!
Ich habe richtig vermutet, dass es sich um eine besondere Art einer Mahonie handelt.

Sträucher die im Winter blühen?
Unter den Mahonien, gibt es außergewöhnliche Arten, mit zahlreichen aufrechten oder überhängenden, bis zu 40 Zentimeter langen Trauben, die gelbe Blüten tragen.

Wer glaubt, dies müsse ein Irrtum der Natur sein, denn es gebe doch keine Insekten zur Bestäubung, sollte sich die Pflanzen an einem sonnigen Tag ansehen. Wenn das Quecksilber über +7 Grad Celsius steigt, erscheinen tatsächlich Honigbienen, angelockt von dem süßen Duft der Blüten. Winterbienen haben die besondere Fähigkeit, tiefen Temperaturen im Freien zu trotzen.

Mahonienblüten haben eine interessante Besonderheit: Die Staubblätter können sich nämlich blitzschnell bewegen. Normalerweise liegen sie an der Innenseite der Blütenblätter an. Streckt allerdings ein Insekt seinen Saugrüssel (oder ein neugieriger Mensch einen feinen Grashalm) in die Blüte, schnappen die Staubblätter zur Mitte hin zusammen, um dem Besucher die Pollen anzuhängen. Nach einiger Zeit gehen sie wieder in die Ausgangslage zurück.


Die robusteste unter den im Winter blühenden Mahonien scheint die Hybride Mahonia x media zu sein (eine Kreuzung aus der winterharten M. japonica und der nur bedingt frostharten M. lomariifolia, beide aus China stammend). Einige Sorten wie „Winter Sun“, „Buckland“ oder „Charity“, die sich ein wenig in der Gelbfärbung der Blüten oder der Länge der Trauben unterscheiden, sind bekannt.

Mahonien strahlen mit ihren Blüten in einer mitunter trüben Zeit nicht nur sehr viel Optimismus aus, sondern haben für den Rest des Jahres auch dekorative gefiederte, bis zu 60 Zentimeter lange Blätter und im Sommer dunkelblaue, eiförmig Beeren. Sie werden zwei bis drei Meter hoch und ebenso breit, wachsen langsam.

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Dietlinde am 14.01.05|03:08 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Dienstag, 11. Januar

Frühlingsboten



Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Ich habe sie am 9.1.2005 entdeckt, die Schneeglöckchen. Von Schnee keine Spur, aber
die weißen Glöckchen erfreuen mich immer wieder als Frühlingsboten.

Standort/Verbreitung:
Man findet die Schneeglöckchen in Mittel- und Südeuropa in schattigen und feuchten Laubwäldern. Als Zierpflanze in Gärten, oft verwildert.

Das Schneeglöckchen, eine weiß blühende Zwiebelpflanzen auch in früheren Zeiten von den Botanikern „Leucoion“ (weißes Veilchen) benannt, wurde erst von dem Botaniker Linné seiner eigenen Gattung „Galanthus“ zugeordnet. Galanthus wurde aus den griechischen Wörtern „gala“ (Milch) und „anthos“ (Blume) zusammengefügt.

Ein alter, heute fast vergessener Brauch ist es, am 2. Februar, dem Lichtmesstag, Schneeglöckchen als Sinnbild der Reinheit und des nahenden Frühlings auf den Altar zu streuen.

Nach der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, so erzählt eine alte Legende, wurden Schneeflocken in kleine Blüten verwandelt.

Das Schneeglöckchen, zu den Amaryllisgewächsen (Amaryllidaceae) gehörend, ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze mit grundständigen, linealen, graugrünen Laubblättern. Die einzeln, endständig und nickend am Stängel hängenden Blüten besitzen drei äußere weiße und drei innere, innen grünlich gestreifte Blütenblätter. Typisch für Amaryllisgewächse ist der unterständige Fruchtknoten (bei Liliengewächsen oberständig). Da die Samen der Schneeglöckchen ein fett- und eiweißreiches „Anhängsel“ besitzen, werden sie deswegen gerne von Ameisen gesammelt und über weite Strecken verschleppt.


Schneeglöckchen

s' war doch wie ein leises Singen in dem Garten heute Nacht, wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht, denn die warme Zeit wir bringen, eh's noch jemand hat gedacht." -

s' war kein Singen, s' war ein Küssen, rührt die stillen Glöcklein sacht, dass sie alle
tönen müssen von der künft'gen bunten Pracht. Ach, sie konnten's nicht erwarten,.......

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857 )

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Dietlinde am 11.01.05|12:46 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Samstag, 8. Januar

Leuchtende Farbenpracht



Ich bewundere die Zinnien. Auch als Kind mochte ich sie besonders wegen ihrer fröhlichen Unbekümmertheit in der sie in allen Farben im Spätsommer blühten.

In jedem Jahr pflücke ich einen Strauß aus unserem Garten und stelle sie in einen Krug, weil ich meine, darin wirken sie besonders schön. Außerdem liebe ich Krüge, um Blumen, am
liebesten Rosen, darin zu präsentieren.

Dazu fällt mir mein Senryu ein:

In kahlen Wintern
hungern Krüge nach Rosen,
mein Herz nach Düften.

Die Zinnie (Zinnia elegans) ist in Mexico beheimatet und bei uns als Zierpflanze kultiviert.
Sie wird bis zu 80 cm hoch, hat ovale bis lanzettliche Blätter und purpurfarbene Blüten mit zumeist mehr als einem Durchmesser von 5 cm. Blütezeit ist zwischen Juli und Oktober.
Zahlreiche Kulturformen existieren von ihnen, teils mit gefüllten Blüten, teils in anderen Farbvarietäten von weiß über gelb bis zu dunklen Rottönen. Sie sind einjährig.
Ich habe sie in meinem Foto-Blumen-Ordner unter "Z" ganz hinten entdeckt. Da hatte sie versteckt geblüht. :-)

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Dietlinde am 08.01.05|03:51 PM GMT+1 [mehr dazu ...]


Mittwoch, 5. Januar

Meeresschneckenzauber



Busycon contrarium (Conrad 1867)
Linksgewundene Blitzschnecke

Muscheln und Meeres-Schnecken zu sammeln gehört auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Diese Meeresschnecke habe ich aus meiner Sammlung hervorgeholt und auf einem Spiegel fotografiert.

Sie heißt linksgewundene Blitzschnecke und ist im südöstlichen Amerika bekannt. Das Gehäuse gehörte einem Jungtier. Die erwachsenen Gehäuse werden bis zu 30 cm lang.

Muscheln und Schnecken
am Meeressaum
geküßt
von den
ewigen Wellen
der Oceane

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Dietlinde am 05.01.05|01:53 PM GMT+1 [mehr dazu ...]





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