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22/06/2009: "Hausrotschwänzchen (Phoenicurus ochruros) in unserem Garten"


Genau vor unserer Terrassentür mit Ausblick in den Garten, knickst das Junge des Hausrotschwänzchens ungeduldig und sperrt hungrig sein Schnäbelchen auf. Mutter oder Vater Hausrotschwanz ist einfrig bemüht das kleine Vogelkind zufriedenzustellen und zu füttern.

Nach einer etwas längeren Wartezeit und hungrigem Schnabelaufsperren verlegt das kleine Hausrotschwänzchenvogelkind seinen Warteplatz auf den Dachfirst unseres Gewächshauses und hält Ausschau nach einem Happen Futter von den Vogeleltern. Nun kommt Mutter Hausrotschwanz zu unserer Terrassentür und schaut sich nach ihrem Jungen um, knickst ein paar Mal, vermißt ihr Junges und erspäht aber dann den kleinen Flüchtling auf unserem Gewächshausdach. Pfeilschnell fliegt nun die Mutter zum offenen Schnabel des Jungen und füttert es. Das ist zu schön anzusehen!

Blaumeisen, Kohlmeisen, auch Amseljunge habe ich schon öfters beobachten können, wie sie gefüttert wurden, aber heute zum ersten Mal entdeckte ich die Hausrotschwänzchen beim Füttern.

Sie haben ein dunkles Federkleid. Das schmale rostorange Schwänzchen wippt beim Knicksen allerliebst mit. Sie sind ganz zart und zierlich und bewegen sich sehr, sehr flink. Früher waren sie nur im Gebirge verbreitet, aber seit 250 Jahren ist ihre Art auch im Flachland anzutreffen. Sie ernähren sich von Insekten. Morgens in der Frühe ist der Hausrotschwanz einer der ersten der sein Lied erschallen läßt. Seine Melodie ist etwas kratzend, aber dadurch sehr charakteristisch und gut zu erkennen.

Sie überwintern vorwiegend im Mittelmeerraum. Spät im Jahr ziehen sie in den Süden, kehren aber früh im Jahr zurück.

Der Gartenrotschwanz ist keine gefährdete Vogelart und das stimmt mich sehr froh! Im Volksglauben ist er ein Glücksbringer.

Dietlinde Heider

-------------- Antworten: 4 Kommentare --------------

am Dienstag, 30. Juni , schrieb Sunny

Oh, welch ein Glück, liebe Dietlinde,

dies beobachten zu können.

Ich kann auch beobachten, dass immer mehr Arten unserer gefiederten Freunde den Weg in unseren Garten finden. Das entzückt mich jedesmal aufs neue. Und wenn am Morgen vor meinem Schlafzimmerfenster das Konzert einsetzt, beginnt mein Tag mit einem kleinen Freudensprung im Herzen.

Nur die Spatzen übertreiben es manchmal mit ihrem Geschnatter. Dann bitte ich schonmal um Mäßigung ... lach.

Ganz liebe Grüße zu dir
Sunny smile

am Dienstag, 30. Juni , schrieb Sunny

Liebe Dietlinde,

ich fürchte, jetzt hat es meinen ganzen Kommentar verschluckt. Ich warte mal ab, ob du ihn noch irgendwo entdeckst, ansonsten komme ich nochmal wieder.

Liebe Grüße, Sunny

am Dienstag, 30. Juni , schrieb Dietlinde

Liebe Sunny,

alles ist bestens angekommen und ich freue mich sehr über Deinen lieben Besuch!
Natürlich auch darüber, daß Du in Eurem Garten auch Deine Vogellieblinge so gerne beobachtest.
Spatzen haben wir gar keine und ein wenig Getschilpe wäre schon Musik für meine Ohren. Vielleicht verirrt sich ja mal ein Pärchen von Euch zu uns und wir bekommen auch eine Spatzenfamilie :-)

Sei lieb Gegrüßt
Dietlinde

am Dienstag, 30. Juni , schrieb Sunny

Danke für deine schnelle Meldung, liebe Dietlinde.

Spatzen haben hier ihre Familie gegründet und flattern jetzt verstärkt um unsere Köpfe. Ihr Nestchen ist unter dem Dachfirst gleich oberhalt unserer Terrasse. Deshalb bekommen wir alles immer ohrnah mit.

Liebe Grüße, Sunny


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