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Gedanken zwischen Himmel und Erde


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07/10/2004: "Stachlige Maronen"


Ursprünglich gab es Maronen nur aus der Region am Schwarzen Meer, doch seit dem Jahre 500 nach Christus, ist diese Frucht in der Pfalz beheimatet. Unser Bedarf an Maronen wird jedoch durch Lieferungen aus Frankreich und Italien gedeckt. Meine Maronen habe ich in Kriftel fotografiert, wo sie also auch wachsen und gedeihen.

Sie schmecken kräftig und sahnig, haben eine dreieckige flache Unterseite und sind herzförmig. Die Schale, die dunkle Streifen trägt, läßt sich leicht schälen. Maronen enthalten weniger Fett als z.B. Nüsse. Sie sind reich an Kalium, Magnesium, Vitamin B1, B2, B6, C, E, und Folsäure. Also äußerst gesund! :-)

In der Ergänzung zu "mehr dazu" seht ihr mein Foto von ihnen.




--- Ergänzung zum Thema ----------------

MaronenTG (47k image)

Maronen

-------------- Antworten: 8 Kommentare --------------

am Donnerstag, 7. Oktober , schrieb Marga Ritte

Oh, das sind Maronen auf dem wunderschönen Foto? Ich weiß nicht, ob es diese Bäume auch bei uns gibt? Ich habe von Maronen gehört, aber noch nie welche gegessen. Das sind diese essbaren Kastanien, die geröstet gegessen werden? Auf mittelalterlichen Märkten werden sie manchmal angeboten.

Liebe Grüße, Marga. razz

am Freitag, 8. Oktober , schrieb Irmgard

Liebe Dietlinde,

ja, Maronen schmecken gut. Mein Ex-Mann hat sie immer kreuzweise eingeschnitten, und dann im Backofen geröstet. Danach ließen sie sich leicht schälen und essen. Hildegard von Bingen hielt sehr viel von den Maronen. Und bei den Bachblüten wird ja die Sweet Chestnut - allerdings die Blüte - bei totaler Verzweiflung und Leere eingesetzt.

Liebe Grüße, Irmgard

am Freitag, 8. Oktober , schrieb Wolfgang

Liebe Linde,

danke für dieses wunderschöne Foto! Das letzte Mal, dass ich einen "echten" Maroni-Baum gesehen habe, war vor über 25 Jahren in Südtirol. Und die Maronen haben auch unvergleichlich geschmackt, ganz anders als die Masseneware, die in der Großstadt bei den Standeln verkauft wird.

am Freitag, 8. Oktober , schrieb Dietlinde

Liebe Marga, liebe Irmgard und lieber Wolfgang,
wie schön, dass Euch mein Maronen-Foto gefällt und dass Ihr die Maronis auch schätzt!

@ Wolfgang,
wollte ich mich noch ganz besonders herzlich für das Oktober-Akrostichon bedanken, das mir ganz wunderbar gefallen hat. Gut, dass Du die Tradition der Monatsbilder beibehalten hast. Freut mich! :-)
Grüßchen
Dietlinde

am Freitag, 8. Oktober , schrieb Elke

Hallo liebe Dietlinde,
das Maronenfoto sieht toll aus, gestochen scharf! Wie bekommst du das nur immer hin? Ich habe Maroni vor Urzeiten - bestimmt auch mehr als 25 Jahre - in Südtirol gegessen. Aber sie waren nicht unbedingt mein Geschmack.
Jetzt muß ich aber nochmal nach dem oben angesprochenen Oktober-Akrostichon gucken; war ich schon so lange nicht mehr hier blush? Ein Herbstakrostichon wollte ich auch noch machen - mal sehn, damit's nicht nach "bei dir abgekupfert" aussieht.
Liebe Grüße
Elke smile

am Freitag, 8. Oktober , schrieb Dietlinde

Liebe Elke,
Dein lieber Besuch freut mich ganz besonders! Dein Haiku ist gut angekommen und ist wunderschön. Das "Herbst-Akrostichon" "Oktober" von Wolfgang steht in meinem Lyrik-Forum.
Ganz liebe Grüßchen
Dietlinde

am Montag, 11. Oktober , schrieb eprom

Salü liebe Dietlinde,
ein wunderschönes Maronifoto hast Du produziert. Überhaupt sieht man bei Deinen Fotos den Unterschied zwischen knipsen und fotographieren. Der Tessin ist die Maroni-Kammer der Schweiz. Dort gibt es riesige Maroniwälder. Maronibrot war das "Brot der Armen". Die Maronis wurden getrocknet dann zu Mehl gemahlen, einen Teig hergestellt und dann wie Brot gebacken.
Heute gibt es in den Restaurants eine Dessertspeise Vermicelles
(Maronipüree) mit Meringue (Schaumgebäck aus Eiweiss). Alles sehr sehr süss. Man kann dieses Dessert dazu noch mit hochprozentigem Kirschwasser besprühen. Etwas für besondere Geniesser und Gourmets.
Zudem kommen schon seit Jahrhunderte die Tessiner Maroniröster nach der Ernte im Herbst in die Deutschschweiz und verkaufen bis der Frühling kommt ihre gerösteten Produkte.
In Zürich z.B. gibt an vielen Strassenecken solche Maronistände.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und viele liäbä Grüessli
Peter

am Montag, 11. Oktober , schrieb Dietlinde

Lieber Peter,
ich freue mich sehr darüber, dass Du eine so ausführliche Erläuterung zum Thema "Maronen" geschrieben hast. Es ist super interessant, was Du zu diesem Thema weißt und es ist eine wunderbare Ergänzung über die Maronen zu wissen, dass sie im Tessin gedeihen und was aus ihnen hergestellt wird. Du hast es sehr detailliert und anschaulich geschildert.
Vielen Dank! :-)

Freut mich, dass Dir meine Fotos gefallen und dass Du sie schätzt! Ich habe nach wie vor viel Freude beim Fotografieren.

Liebe himmelblaue Grüßlies in die Schweiz, dennn wir haben einen herrlich blauen Himmel. Zwar ist der Nordostwind ganz schön böig, das wirkt sich beim Fotografieren nicht so günstig aus, aber es gibt ein paar Tricks,:-)

Dietlinde


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