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Gedanken zwischen Himmel und Erde


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18/04/2004: "Frühling auf unserer Terrasse"



Frühling auf unserer Terrasse

Ach, ist es herrlich, auf der Terrasse zu sitzen und die ersten richtig warmen Frühlingstage zu genießen. Eine Blumenschale mit kleinen feuerroten Tulpen, die fast brennend aussehen, weil die Sonne sie durchleuchtet, und mehrere Töpfchen mit verschiedenfarbigen "Bellis", Gänseblümchen rosa, rot und dunkelrot, stehen auf unserem Verandatisch. Ich habe zwei grüne Äpfel in Reichweite vor mir liegen, nämlich Granny Smith, die argentinischen, die es im Moment von "Füllhorn" aus biologischem Anbau gibt.

Mein Blick fällt in den Garten, in dem die Süßkirschen blühen. Vom Nachbarn blicken gefüllte Mandelblüten in schönstem Rosé über die Tuja-Hecke. Die Vögel zwitschern. Die Triller mehrerer Amseln bestimmen das Konzert. Im Frühling singen sie die schönsten Lieder, die Amseln. Unsere beiden Marillenbäumchen am anderen Ende des Gartens blühen auch zartweiß und hellgrüne Blättchen fassen die Blüten ein.

Der Flieder in Nachbars Garten hat schon deutlich dunkellila Knospen angesetzt und die Eberesche ist schon vollkommen grün. Nun ist es auf einmal ganz schön schnell gegangen mit dem Austreiben der Blätter und der Obstbaumblüte.

Unsere Buchsbaum-Kugeln, die die Treppe von unserer Terrasse hinunter in den Garten säumen, haben wunderbar hellgrün ausgeschlagen und sehen ganz frisch aus.

Die frühen Tulpen sind verblüht und nun fangen die Papageien-Tulpen an, sich zu öffnen. Ich mag sie, weil sie so verfranst aussehen und jede ganz individuell als Garten-Schönheit auftritt. Eben höre ich wieder den Specht lachen und ein paar Tauben gurren. Idylle pur!

Auch der Duft meines Sonnenschutzmittels in meinem Gesicht, läßt schöne Erinnerungen an den warmen Sommer, die ganz große Hitze ausgenommen, wieder aus der Erinnerung aufsteigen. Düfte sind intensiv mit Gefühlen und Erinnerungen verbunden. Richtig gut geht es mir!

Meiner schwer gebeutelten web-page geht es auch wieder prächtig. Das letzte Backup liegt erst ein paar Stunden zurück. :-) Alles bestens!

Dietlinde Heider

-------------- Antworten: 7 Kommentare --------------

am Sonntag, 18. April , schrieb Sabine

Auch auf meinem Balkon haben sich heute ein paar neue Tulpen geöffnet - champagnerfarben mit kleinen roten Sprenkeln drin. Sie gefallen mir riesig gut!

Leider sind die Amseln im Raum Wien sehr wenig geworden. Ein Virus dezimierte sein zwei Jahren den Bestand sehr. Ich muß mich mal erkundigen ob er auch heuer wieder sein Unwesen treibt. Wirklich schade um die herrlichen schwarzen Sänger!!

Alles Liebe, Sabine

am Sonntag, 18. April , schrieb Dietlinde

Liebe Sabine,
danke für Deinen lieben Besuch!
Oh, ich stelle sie mir wunderschön vor, Deine frisch aufgeblühten "Champanger-Tulpen". Ist es nicht eine Freude, die Natur zu beobachten und sich an ihren Geschenken zu erfeuen?!
Mit dem Amsel-Virus sprichst Du eine ganz traurige Geschichte an. Ich habe auch schon davon gehört. Ich habe hier zwei Links, die ganz genau davon berichten.

http://www.birdlife.at/s3204_02.htm

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/246744/

Der zweite Link ist ganz aktuell vom 12.3.2004

12.3.2004
Amsel-Sterben in Österreich
Amselpopulation durch Virus in Gefahr

Inzwischen ist jede achte Vogelart weltweit vom Aussterben bedroht.
Das ist eine ganz traurige Nachricht. Schlimm, sehr schlimm! Ziemlich machtlos stehen wir dieser Situation gegenüber und das macht mich wütend! Hoffentlich wird genügend unternommen von wissenschaftlicher Seite, diesem Amselsterben auf die Spur zu kommen und den Virus erfolgreich zu bekämpfen.

Liebe Grüße
L i n d e

am Montag, 19. April , schrieb Brigitte

Bei euch ist die natur ja schon viel weiter. Die Blümchen in den Pflanzschalen blühen bei mir auch, dazu die Osterglocken und die Tulpen haben dicke Knospen. An den Bäumen fangen gerade die ersten Blattspitzen an, herauszuucken. Heute regnet es , das tut der Natur und den frischen Planzen überhaupt gut. Auch die Wiesen sehen danach besonders frisch aus. Ich habe dies warme Woche in den Ferien so richtig genossen und die Arbeit für die Schule wirklich bis gestern auf den letzten Drücker rausgeschoben. Ist aber noch alles pünktlich fertig geworden. Heute geht es nun wieder los.
Ich wünsch dir noch einen schönen Tag.
Tschüssi Brigitte

am Montag, 19. April , schrieb Biggi

Wenn man deinen Text so liest, liebe Dietlinde, hat man richtig den Einbdruck mit dir gemeinsam auf der Terrasse zu sitzen. Man "sieht" alles fast bildlich - richtig schön.

Amseln haben wir zum Glück noch sehr viele, aber leider verschwinden hier die kleinen frechen Spatzen immer mehr. Meine Mutter hat eine schöne Hecke im Garten und früher wimmelte es dort drin von Spatzen. Es sah so süß aus, wenn sie immerzu ihre Köpfchen rausstreckten. Aber in den letzten Jahren sind es immer weniger geworden und nun sind fast keine mehr drin. Das finde ich so furchtbar schade, denn Spatzen gehörten irgendwie auch immer zu meiner Kindheit. Überall hat man sie gesehen und vor allem auch gehört ;-). Das ist heute alles anders, leider.
Ich wünsch dir einen schönen Tag, liebe Dietlinde.
Liebe Grüße
Biggi

am Montag, 19. April , schrieb Sabine

Liebe Linde,

vielen Dank für die interessanten Links!

LG, Sabine

am Montag, 19. April , schrieb Dietlinde

Liebe Brigitte,
es ist wunderbar, dass Du die Ferien so genießen konntest. Wir sind hier im Rhein-Maingebiet etwas begünstigt, mit einem relativ milden Klima, obwohl vom Taunus her oft ein ganz schön raues Lüftchen weht. Wir haben heute eine Frühlingsfahrt mit dem Auto unternommen und sind dann ein Stückchen gewandert. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie hellgrün und buntblühend die Strassenränder geschmückt sind. Wirklich Frühling pur!
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Tschüssli
Dietlinde

am Montag, 19. April , schrieb Dietlinde

Liebe Biggi,
ich könnte es mir gut vorstellen, mit Dir auf unserer Terrasse zu sitzen. Wir hätten uns bestimmt viel zu erzählen. smile
Das Tschilpen der Spatzen ist auch bei uns nicht mehr so oft zu hören. Jetzt, wo Du es schreibst, fällt es mir auch auf. Ja, das ist wirklich schade, dass die Vogelwelt so beeinträchtigt ist durch uns Menschen, und ihr Lebensraum immer mehr eingeschränkt wird durch uns, aber in einer Weise, die in diesem Aussmass nicht nötig wäre. Hoffen wir, dass sich immer wieder Nischen finden für die Vogelwelt.
ich wünsche Dir einen schönen Abend, liebe Biggi!
Tschüssli


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