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Gedanken zwischen Himmel und Erde


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25/12/2003: "Weihnachtsfreuden"


Fortsetzung von "Warten auf das Christkind"

Die Wohnzimmertür stand offen. Mein erster Blick fiel auf den Christbaum, immer eine sehr grosse Tanne, wunderschön geschmückt mit Strohsternen, die mein Vater gebastelt hatte und mit roten und silbernen Kugeln behängt, erstrahlte er im Kerzenlicht. Früher hatte man diese Kerzenhalter "zum an den Baum Knipsen" und echte rote Wachskerzen waren es damals.

Unter dem Christbaum lagen Päckchen. Mein Blick spazierte sofort zu einem großen länglichen Paket, das gut verschnürt war und es galt noch zu warten, bis die Geschenke an die Reihe kamen zum Auspacken.

Ich spielte zu dieser Zeit schon Klavier und begann nun die Weihnachtslieder vorzutragen, die ich gerne hatte. "Stille Nacht", mein Lieblingslied und "Kommet ihr Hirten" und natürlich "Leise rieselt der Schnee". Jedes Jahr kamen noch ein paar schwerer zu spielende Stücke dazu. Meine Eltern, Oma und Opa sangen mit und diese Klänge schufen immer einen wundervollen Einstieg für unseren schönen Weihnachtsabend.

Mein Vater las das Weihnachtsevangelium vor. Meist sagte ich dann noch ein Gedicht auf "Denkt euch ich habe das Christkind gesehn". Alle waren freudig gestimmt. Mein Vater klatschte in die Hände mit den Worten:"Nun wollen wir einmal sehen, was das Christkind gebracht hat."

Dietlinde Heider

-------------- Antworten: 4 Kommentare --------------

am Donnerstag, 25. Dezember , schrieb dornrosis

Liebe Linde,

lese deine Kindheitserinnerungen gerne. Zur Zeit bastele ich selbst an solchen Kindheitserinnerungen und stelle immer wieder fest, es sind immer nur Puzzleteilchen. Das Schönste daran ist, dass diese Erinnerungen innerhalb meiner Familie reichlich Gesprächsstoff bieten und auf diese Weise noch andere Puzzleteilchen dazu kommen. Es ist richtig spannend. Ganz liebe Weihnachtsgrüße sendet dir dornrosis

am Donnerstag, 25. Dezember , schrieb Elke

Liebe Dietlinde,
es ist schön, wenn man solche Erinnerungen hat. Mir fällt beim Lesen mal wieder auf, wie sehr ich es immer bedauert habe, keine Grosseltern mehr kennengelernt zu haben.
Schöne Festtage noch für dich,
Elke

am Freitag, 26. Dezember , schrieb Dietlinde

Liebe Elke, liebe dornrosis,
lieben Dank für Euer feedback.

Mir wird es durch meine Erinnerungen, die ich
begonnen habe aufzuschreiben auch immer deutlicher, welch ein Segen liebe Großeltern sind.
Schade, liebe Elke, daß Du sie in Deiner Familie nicht mehr kennengelernt hast.

Wie schön, liebe dornrosis, dass auch Dein Erinnern zurück in die Kindheit, Deine Familie anregt nachzudenken, "wie es damals war". Bei uns kommen immer unterschiedliche Erinnerungen zu Tage bei den selben Erlebnissen.

Ganz liebe Feiertagsgrüßchen für Euch.
Herzlichst
Dietlinde

am Freitag, 26. Dezember , schrieb dornrosis

So ist das wohl immer, einerseits ergänzen sich die Erinnerungen und andererseits entstehen unterschiedliche Erinnerungen zu ein und derselben Situation. Ich habe bis zum 8. Lebensjahr im Elternhaus meiner Mutter gelebt.Es war eine bäuerliche Großfamilie, in der ich naturnah und sehr geborgen
aufgewachsen bin. Leider ist dieses Haus für uns seit einigen Jahren nicht mehr zugänglich. Traurige Umstände haben dazu geführt und in mir das Bedürfnis geweckt, die alten Erinnerungen aufzuschreiben. l.G. dornrosis


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