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Haikulinde Lyrikforum
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Di, 09 März 2010 09:32:16 +0000 Titel: Dr. Kalaschnikow spricht über Russland |
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Dr. Kalaschnikov sprach am 23.3.2010 in der Gedenkbibliothek für die Opfer
des Stalinismus über seine Einschätzung des Stalinismus und über sowjetische
Deutschlandpolitik. Dr. K. wurde 1952 geboren, stammt aus einer einflussreichen Familie, studierte Geographie und war viel auf Reisen.
In den frühen achtziger Jahren arbeitete er als Analytiker beim KGB in Moskau.
Dabei war mit NATO-Material beschäftigt, auch mit den geschützten Quellen der
HVA. 1987 arbeitete er als Analytiker in der Botschaft in Brüssel und von 1988
bis 1992 in Wien- wo er wohl den Umgang mit Parteigeldern kennenlernte und
ob seiner Nachfragen in Schwierigkeiten geriet. Sein Parteisekretär sagte ihm damals : „Wenn du so weitermachst, kommst du in ein KZ.“
Österreich war für das KGB ein Aussichtsturm um Zentraleuropa und SÜD-Ost-Europa
zu beobachten. Ab Mitte 1992 arbeitete er in einer Forschungsabteilung im Kreml,
und im TV-Journalismus, er war damals mit Staatspropaganda beschäftigt.
In Russland gab es damals Anfänge einer Zivilgesellschaft und er pflegte Kontakte zur
Geschäftswelt. Die Firma Yukos z.B. wurde damals von einer Gruppe von KGB-Generalen geleitet. Zum Verhängniss für den letzten Leiter wurde wohl eine geplante
Zusammenarbeit mit westlichen Kapitalgebern und seine politischen Ambitionen.
Der 20. Parteitag war , so Dr. Kalschnikow, ein Trick von Parteileuten, um die
eigene Schuld, die bei vielen der von Stalin glich, auf Stalin abzuwälzen. Die
Parteileute hätten in den Jahrzehnten zuvor den Personenkult erfunden,
um die eigene Positionen zu stabilisieren. Der Stalinismus war eine Massenerscheinung.
Täter, Opfer -irgendwie- alle daran beteiligt. Lenin war der Chefideologe.
Beim Bauernaufstand in Tambow (Zentralrussland) töteten die Bolschewiki,
angeführt von Trotzki, 1/3 der männlichen Bevölkerung, die
Bauern hatten sich gegen Zwangsabgaben gewehrt. Damals wurden die Methoden
erarbeitet, mit denen die Bolschewiki dann ihre Macht ausübten: die Okkupation
des Landes, das Volk wurde zum Feind, der Terror wurde flächendeckend eingesetzt
(ebenso wie die staatsreligiöse Propaganda H.H.), später trat die Angst vor dem
Terror noch hinzu. Die Bolschewiki richteten KZ-Lager ein, jeweils für Männer, Frauen und
Kinder getrennt. Sie führten einen Zivilkrieg, aus dem sich der reale
Sozialismus entwickelte. Die Sowjetmacht entwuchs der Okkupation des
eigenen Volkes.
Reichswehroffiziere beobachteten diesen Krieg, sie hatten in der Nähe ihre
Übungsgelände- möglicherweise haben die Nazis von diesen Erfahrungen profitiert.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es Aufstände im Gulagsystem, geführt von
Frontoffizieren(v.a. Ukrainern). Sie wurden mit Panzern und Luftwaffe im Blut
erstickt. Mit der Entstalinisierung wurde das Gulag-System abgebaut.
Die Partei, das KGB entwickelten ein neues System der Kontrolle des zivilen Lebens, das
Prophylaktikasystem. Es beruhte auf Informationen über alle Bürger (z.B. von
Komsomolzen,Parteileuten, Betriebsgesprächen, vermutlich IM’s (H.H.)). Das Risiko der Bestrafung lag
in der Luft, die Angst war sowieso da( vor sozialer Isolierung, Verarmung, Haft, Psychiatrisierung H.H.).
Doppelbeschluss, elektronische Waffen, Star-War (und die Freiheits- und nationalen
Bewegungen H.H.) beendeten die Sowjetherrschaft in strategischer Hinsicht. Seit 1987
bereitete das KGB die Wiedervereinigung vor. Widerstand von England oder
Frankreich habe es nicht gegeben. „ Wir waren auf die Wiedervereinigung
eingestellt“. Jedoch sollte sie langsamer geschehen, Deutschland sollte „ linker“
werden, unter Lafontaine und Russland stellte sich unter Gorbatschow liberal dar-um
die Deutschen zum Bündniss zu führen.
Diese Pläne durchkreuzte Kohl mit der Währungsunion.
Seit 1991 wurde an der Demoralisierung der nationalen Bewegung in der Ukraine
gearbeitet- das Ergebniss dieser Politik könne man in der heutigen Ukraine
beobachten. Beobachter schätzen das Wahlergebniss von 2010 als Rückwende ein-
hin zur Situation vor der orangenen Revolution. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Mi, 21 Apr 2010 20:24:26 +0000 Titel: by Sharon Olds |
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The Signal
When they brought his body back, they told
his wife how he'd died:
the general thought they had taken the beach,
and sent in his last reserves. In the smokescreen,
the boats moved toward shore. Her husband
was the first man in the first boat
to move through the smoke and see the sand
dark with bodies, the tanks burning,
the guns thrown down, the landing craft
wrecked and floored with blood. In the path of the
bullets and shells from the shore, her husband had
put on a pair of white gloves
and turned his back on the enemy,
motioning to the boats behind him
to turn back. After everyone else
on his boat was dead
he continued to signal, then he, too,
was killed, but the other boats had seen him
and turned back. They gave his wife the medal,
and she buried him, and at night floated through
a wall of smoke, and saw him at a distance
standing in a boat, facing her,
the gloves blazing on his hands as he motioned her back. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: So, 02 Mai 2010 21:58:44 +0000 Titel: rostock am sonntaganend im ard |
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im tv-film sagt ein mann:
unsere kampfschwimmer-
und guckt böse.
niemand hätte sie haben wollen.
dann sah ich da einen toten,
ehebruch,
und wie zwei männer
jemanden im bad gegen
kacheln schlagen.
ich kenne grenzwachen,
spiess- eggen unter der westseite der mauer
an der bornholmerbrücke,
automatisch bewegte gesichter
damals in uniformen,
später in nachtwächterbüdchen
und an garderoben.
seit 1990 weiss ich noch
laser-ultraschall-gequatsche,
beschämendes, entgeistigendes,
mit ddr-akzent
reden die von totschlagen
und beischlaf,
und gebrauchen ausdrücke:
wie im ard-krimi
am sonntag,
aus rostock.
Zuletzt bearbeitet von hartmut am Do, 17 Jun 2010 21:28:23 +0000, insgesamt einmal bearbeitet |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Fr, 28 Mai 2010 22:01:34 +0000 Titel: gewalt, angst und schweigen |
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ungesetzliche
gewalt macht den menschen angst,
will schweigen um sich. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Fr, 28 Mai 2010 22:04:38 +0000 Titel: sexismus ist politik |
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gedöns, sexistisch;
träumer von gummipuppen
geben den ton an.
Zuletzt bearbeitet von hartmut am Di, 01 Jun 2010 22:24:40 +0000, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Fr, 28 Mai 2010 22:13:49 +0000 Titel: stasi-deutschland |
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also, stasileute sind schon typen,
erst winken sie,
vorneweg,
dem dr. kohl
mit schwarz-rot-goldenen fahnen
vor der nase rum,
1989, in dresden
und rufen: deutschland einig vaterland,
dann stürzen se sich,
ab oktober 90,
auf jeden opponenten, unabhängige persönlichkeit,
jenau in diesem deutschland.
typen gibt's,
unglaublich.
Zuletzt bearbeitet von hartmut am Di, 01 Jun 2010 22:29:04 +0000, insgesamt einmal bearbeitet |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Di, 01 Jun 2010 22:23:18 +0000 Titel: deutsch-englische gesellschaft zu frankfurt |
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Bankenhäuser: hoch,
gelassene Menschen, müd.
englische Lyrik. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Mi, 02 Jun 2010 23:58:37 +0000 Titel: 2.juni |
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ruhig war der 2. juni-
hier am rhein.
ob in charlottenburg,
in der krummen strasse mehr los war ?
baute dort nicht hrdicka ein denkmal?
erbot die dauernde, junge linke einen gruss?
oder mahnte sie bloss vor weiterer hetze gegen die sozialistische deutsche republik?
immer bloss stasi?
dieser tag wurde schon wuchtig begangen.
gruppen nannten sich nach ihm.
ihn zu ehren wurde ein cdu mann für tage entführt.
sprach herr kurras,
ein westberliner polizist und stasi-mann:
"abknallen, gleich abknallen?"
kurz und schlecht, er wurde in berlin wegen eingebildeter notwehr
freigesprochen, wurde in der polizei geschützt, stieg auf,
sass bei der politischen polizei,
bearbeitete die anti-stasiaktivitäten in west-berlin.
freie deutsche jugend senkte ihre blauen fahnen
am kontrollpunkt dreilinden.
gab gar keine kontrollen.
der tote bürger benno ohnesorg fuhr ohne pass,
mit einer kugel im hinterkopf
zu seinem begräbniss.
und mit dieser fahrt griff
der aufstand jugendlicher in westdeutschland um sich.
cui bono? 1967.
adenauer wirkte alt, willy und bald guillaume traten in die macht ein.
am dritten juni galt ein versammlungsverbot an der uni.
500 junge leute sassen auf einem rasenplatz in dahlem,
ein polizist rief : lösen sie sich auf!
und ich dachte: erschiesst uns doch auch.
Zuletzt bearbeitet von hartmut am Do, 17 Jun 2010 21:57:49 +0000, insgesamt einmal bearbeitet |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Do, 03 Jun 2010 22:35:02 +0000 Titel: sommergärten in medenscheid |
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gärten, sommergärten
über dem rhein,
goldfische, unverwüstliche,
pfingstrosen,
rittersporn,
ehepaare,
verwandte
und töchter,
muskulöse söhne
öffneten ihre gärten.
sonne schien.
viel grün,
lebendige zellen,
blau, rot
goldfschblau.
menschenschall,
arbeitende schülerin,
schwarz bekleidet und blond.
ultraschall! |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Do, 03 Jun 2010 22:41:31 +0000 Titel: Tod |
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Unhörbar Fremden,
schwingt Ultraschall in den Köpfen:
Angst, Tod. Sommerlust.
Zuletzt bearbeitet von hartmut am Do, 17 Jun 2010 21:59:44 +0000, insgesamt einmal bearbeitet |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: So, 13 Jun 2010 23:49:13 +0000 Titel: London |
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Breit, schnell wie der Rhein
fliesst die Themse durch London.
Menschen an Ufern. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Di, 15 Jun 2010 23:23:20 +0000 Titel: berlin und london |
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mir zum 65.
tröger fluss hinter mauern, draht und licht,
vierecke, unter mir, zur luft hoch,
trampelpfade an schmutzigen seen
und missbrauchte psychen-
seit jahrzehnten,
jahrhunderten vielleicht-
zum blödsinnigen hin,
zum schnaps, wein und leichtsinn.
warum zündete mein erkenntnisinteresse nicht?
wegen der misserfolge des tages-vielleicht,
eingeredeter, gefühlter unselbständigkeit?
ja,aber unselbständigkeit anerkennen ist versagen, leben verfehlen.
das soziale geflecht des terrors und des schweigens
machte blöd mich.
erst nachdem die mauern umfielen begann ich neue bücher zu lesen,
als hätte es sie bis dahin nicht gegeben-
als wäre ein teil neu in mir,
deutsche und engliche empiriker, logiker,
ich hörte angelsächsische und amerikanische gelehrte,
las wittgenstein, popper und die wiener schule:
gutes wasser auf dürren boden und auf meine tatsachen.
schlaufen aus depressionen und liter weinfreuden hielten mich blöd, gewalttätig
und fest in einer mauernische,
auch das schweigen
und unverstandenes hören.
freieren kopf hätt' ich gebraucht,
bewussteres hören
um am proletkitsch nicht zu ersticken,
leer zu werden im hamsterrad. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Fr, 18 Jun 2010 20:35:33 +0000 Titel: ddr |
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Im nachhinnein
scheint mir die ddr (SBZ) mittels Sexismus dagewesen zu sein:
per verwüsteter Sexualität,
Beschämungen,
Verhinderungen
und trüben Überschüttungen.
Ein freies Leben war jenem Zentralkomite widerlich.
Spiegel
gelten Stasi-Werwölfen als Verbrechen. |
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hartmut
Anmeldedatum: 30.04.2004 Beiträge: 620
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Verfasst am: Di, 20 Jul 2010 23:04:58 +0000 Titel: 20. juli |
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es lebe das heilige deutschland
rief staufenberg
vor seiner erschiessung.
ss-leute eilten schon herbei.
seine freunde
töteten ihn.
sie bezahlten dafür
am freislerschen haken,
nach ss-verhören.
und wie die schrien,
flüsterte tante dorchen,
die bei der polizei
protokolle tippte,
am alex.
Wer hat gestanden?
schrie der russische offizier
im keller in der prenzlauer allee.
schlug ihr den revolver in die zähne,
schmiß sie auf's bett.
ich hab doch geschworen, dachte sie.
im lager diente sie jahre im bordell,
traf meinen vater am zaun,
den polizei-chauffeur,
tröstete ihn.
beobachtete die pferdewagen mit leichen,
morgens raus zum schmachtenhagener wald. |
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